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gen den’Brette ansgelegt, als eben erft die Sonnediele Stelle zu befclieiueu aufhörte. Mit beidenKörpern waren die Kugeln zweier feinen Thermo-meter mit uruiberklebler Glaskugel in Verbindung,und ein andres eben folches Thermometer hingfrei in gleicher Höhe. • Nach 20 Minuten wardie Wolle 7 Gr. kälter als die Luft, dieSchwanen-federn 6 Gr. (ohne Zweifel weil die gröfsere Malfenicht fo fehnell erkalten konnte), beidejhuUou abernoch nicht im Geriugften an Gewicht zugenommen,obgleich die Wage bei y-g- Gran einen Auslchlaggab. Diefe Beobachtungen wurden 35 Min., 55M in. und j 5 Min. nach dem (Anfänge der Beob-achtung wiederholt; und felbit bei der letztenBeobachtung halte die Wolle, obgleich fie p-J- Gr.kälter als die Luft war, noch gar nicht merklichan Gewicht zugenommen, die Schwanenfedern,1O5 Gr. kälter als die Luft, hatten ~ Gr. Thau auf-genommen. Die Beobachtung ward 2 Stunden20 Minuten nach dem Anfänge wiederholt, undnun hatte die Wolle i Gran , die Schwanenfedern2 Gran Thau aufgenommen, und jene war g|-,diefe 1 1 1 Grad kälter als die Luft.
Die Abkühlung der Körper, als dem Bethauenvorhergehend, ift alfo nun als Urfache des Thau-Niederfchlages nachgewiefen. Die umgekehrteMeinung, clafs der Thau erft die Kälte bewirke, ilidurchaus ungegründet, da vielmehr der Tlxau-Niederfchlag, fo wie jeder Niederfchlag, von Dampfmit etwas Entbindung von Wärme begleitet ili.Diefe letzte Behauptung Jtiitzt ficli auf wirklicheBeobachtung, indem z. B. einmal das Gras 7^ Gr.käller als die Luft War, vor der bedeutenden Nie-derfcMagung von Thau, und nur 4 Gr., nach-,dem der Thau fiel) reichlich zeigte. Auf dieferbei reichlich fallendem Thau eintx-etenden Wärme-
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