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Beiträge zur Witterungskunde : mit 2 Kupfertaf. u. 7 illum. Witterungstab.
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wohnlich ganz öurchfichtigen Eislagen fich ange*legt haben.

Die allgemein grofse Kalte, welche in der Ha-gelwolke Statt finden in als, littst licli am heften ausden, freilich feltenen, Fällen beurtheilen, wo fehl'grofse Hagelftücke gefallen lind, und wo vorzüg-lich weite Gegenden vom Hagel bedeckt wurden.Volta führt ein Hagelwetter an, welches in Ober«Italien ungefähr 160 deutfclie Quadratmeilen *)mit dickem Ilagcd bedeckte; und die Fälle, wo 11 a-gelfchauer auf einemLandlirich von 1 2 Meilen langalles verwüfteten, kommen felbft in Gegenden vor,die nicht fo fehr den Hagelwettern ausgefetztfind **). Die Grofse der Hagelkörner ift zwarfeiten mehr als von 1 Zoll Durchmefler; aber eskommen Beifpiele von Hagelkörnern vor, die 3Zoll, ja über 4 Zoll Durchmelfer halten

Die Schwierigkeit, das Entliehen fo großerEismalfen und einer fo großen Menge derfelben zuerklären, ift es, was man bei allen bisherigenTheorien der Enthebung des Hagels empfundenhat, denn durch keine derfelben ift es ganz ge-nügend erklärt. Wir können es wohl als einebei allen Gewittern Statt bildende Erfcheiuung an-fehen, dafs in den Gewitterwolken eine bedeutendeKulte entlieht; aber diele Kälte muß in unbegreif-

*) i 5 ,ooo Millionen Quadrat-Toifen.

**) Z. B. in England, wo vorzüglich in Jahre it ><)7 vieleHagelwetter Statt fanden. Philof. Transactions altridged.Vol. IV. p. 171.

*") Philof. Transact. abridged Vol. IV. p. 172. und Gilb.Ann.XLVi. l5 . (wo zugleich dirt unglaubliche Nachricht voneinem n Centner fchweren Eisklump'ni voikömnu, der ausder Luff foll gefallen feyn). Lampatiius Attnolphäroiogief* 241.

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