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geht, welcher jede lieh nähernde Wolke fogleichin elu[tüchen Dampf verwandelt, und das Sammelnder Wolken und das Entliehen des Regens falt niezuläfsl.
Dafs man das Entliehen der Wolken überBergen oft durch eine folche Abkühlung erklären,oder weuigliens diele als dabei mitwirkend an feilenkann, habe ich fchon früher bemerkt. Le Blondund LavaylTe *) erklären auch den nächtlichenRegen auf den Bergen der heifsen Zoue hieraus.Da es in jenen Gegenden, namentlich auf denamerikanifchen Infein, zugleich während der Nachtftark thauet, fo fcheint da das Verhalten derWolken anders als bei uns in der heifsen Jahres-zeit zu feyn, und ich kann nicht entlcheiden, objenes Lager der Wolken auf den Bergen blofs (liefeUrfache hat, oder ob andre Urfarhen, wovon ichgleich reden will, mitwirken. Bei trübem Him-mel lagern fich auch hei uns die W olken auf Bergeund fcheinen von ihnen angezogen zu werden **);vielleicht mag alfo da der durch Abkühlung um
*) Le Blond’s Reife überfetzt von Zimmermann. S. 173.und LavaylTe in Bertuch’s Biblioth. 55 . Band. S. 65.
**) Ich will nur eine Beobachtung vom 22. Octoberjgi6 anfiihren, wo Abenda nach Sonnen-Untergang derganze Himmel grau mit einer Lage von Haulenwolken be-deckt war. Ueber dem Zobten-Berge ftand eine folcheWolke, die auf feinen Gipfel herabhing und dielen verhüllte.Der ößlich und weltlich vom Gipfel entfernte Theil derWolke hatte eine horizontale Grundfläche, ungefähr in derHohe des Gipfels, aber von diefer heralnvärts mit verticalerBegrenzung hatte (ich auf die Spitze und den obern Theildes Abhanges ein vielleicht 1000 bis 2000 Fuls breiter undwohl nicht unter 400 Fufs tief herabhängender Theil derWolke gefenkt.
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