heilem Abenden gefeiten haben. Bei diefem Bre-chen der Wolkenfchichten entliehet dagegen, wieHoward bemerkt, oft auch eine Vermehrung derganzen Wolkenmafi’e; die untern Wolken nämlichballen lieh wieder in Haufen wölken zusammen, underheben lieh, während die obere Schichte die Formderfederigen Schichtwolke wieder annimmt. Esfcheint alsdann ungefähr das Entgegengefetzte vondem zu gefcliehen, was beim Anfang des Regensrorgiug; damals nämlich Hoffen die Wolkenmalfenzufammen, die federige Schichtwolke verband liehmit der Haufenwolke, und die vorhandenen Hau-fenvvolken felbll gingen in eine breit ausgedehnteLage zufammen, und fo deutet jetzt umgekehrt dieWiederhei'ftellung jeder Wolkenform auf die Been-digung des Regens.
Obgleich nun hier alles noch fehr dunkel iltund die Einwirkung der Electrirität durchaus un-läugbar, aber auch eben fo unerklärlich ili, als ihrEnlftehen in dem furchtbaren Uehermafs, welcheswir bei Gewittern beobachten, fo erhellt doch we-iiigftens, das ein gleichzeitiges Entliehen und aufeinander Finwirken zweier Wolkenfchichten alseine Hauptbedingung bei dem Ausbrechen des Re-gens anzufehen ilt. Bei fiillem und anhaltendemRegen lind auch gewöhnlich zwei Wolkenfchichtenda, die unter einander fortziehen,.aber hier fcheinteine zu diefem gelinden Regen hinreichende Ein-wirkung Statt zu finden, wenn auch die Wol-kenfchichten mehrere hundert Fufs von einanderentfernt find.
Auf diefer Ueberzeugung, dafs mehrere Wol-kenfchichteu über einander, wo nicht nothwendigüum Regnen, doch weniglfens der Fortdauer desRegens lehr giinfiig find, beruhtauch die Voraus-belUmnmng, die wir uns über die Fortdauer oder