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Beiträge zur Witterungskunde : mit 2 Kupfertaf. u. 7 illum. Witterungstab.
Entstehung
Seite
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ffliifs; die auf einander gethürmleu Wolkenrnaffen«erden nämlich abgellächter, die Wolken werdendünner und gehen endlich in eine Art von federigerSchichtwolke über, die gewöhnlich aber nichtlange beliebt, hindern immer dünner werdend end-lich ganz am fternhellen Himmel verfchwindet.Etwas Aelinliches habe ich auch nach anhaltendtrübem Weller au derflaufenwolke bemerkt, wennein üockner Oltwind entlieht, und ein heitresW eiter bringt *).

Ich habe bisher nur von den Erfcheinungengeredet, die an den Tagen Statt linden, wo dieHaufen Wolke nicht zum Gewitier und zu Regen-Icliauern ausgebildet wird. Sie ift lo zwar eineentfernte Anzeige von künftigem Regen; aber dieErfcheimingcn ihres Entfiehens und Verfcliwindens'können ficli lange Zeit täglich wiederholen, ohnedas Ich ü ne'Weiter zu unterbrechen, und nur dannerli, wenn die Haufenwolke durch fclmeHes Au-vvachfen und Jtärkere Verdichlung eine Neigung,in die gellüirmte Haufenwolke überzngehen. zeigt,fangen wir an , nahen Regen zu befürchten. DieHaufenwolke entlieht immer in den niedrigemLuflichichten, doch fclieint he dann am niedrig-Heil zu flehen, wenn he mit fchuelkm Forlgangefich aushildet und immer dichter und dunklerwerdend in die getliiirmtc Haufenwolke übergeht.Diefes fclmelle Zuuehinen und das Auflhürmen

*) Deluc, der fchon (Ideen über d. Met. §. O04) an dieleEtklariingsart gedacht hat, halt fie nicht für genügend; dafie aber fo lehr paffend fcheint, fo, denke ich, können wirfie — da fie doch unltreitig wenigfiens als mitwirkend inBetrachtung kömmt, — fo lange gelten lallen, bis Unrerfu-ebungen über den electrifchen und hvgrometrifchen ZultandBieter Schichten uns genauere Belehrungen verlehaffen.