für diu Venuulhung, die doch manches gegen liehlial, ilt allerdings die Beobachtung, dafs in nie-drigern Luflfclüclilen und in feuchterer Lull dieFederwolke viel verwafchener erfcheinl, indem liehwohl denken lalst, dafs hei unvollkommener !foh-ruiig die fonft in dem Wolkeufaden forlgeleiteteEleclricität nun xiberall ausltrömt unddiebeltimnueBildung der Wolke verändert. Das Entliehen die-fer Wolkenform liefse lieh allerdings hiernach eini-germalsen, als eine Kette vonlSiederfchhigen durchEinwirkung der Eleclricitat, erklären. Aber vonder andern Seite erhellt doch nicht, wie diele Er-klärung auf die kleinere Federwolke palfe, da inLuftmaflen, die in einerlei Mori/.ontalfcbicbte nureinige hundert Fufs auseinander liegen, wohl nichtanhaltend eine l'olche Ungleichheit der EleclricitatStalt linden kann, und da beim Fortzieheu derFederwolke doch kaum denkbar ift, dafs he in jederneuen Lage immer fort zu diefer Leitung dienenkann.
So dunkel aber auch diefer Gegenftand immernochift, io verdienen doch zwei Erfcheinuiigeu, die manals für diefe Erklärung beweifend an fetten könnte,eine Erwähnung. Die erfte ift, dafs nach ForltersBehauptung die fchief herabhängenden Streifen derFederwoike zuweilen zwei von einander entfernteWolken zu verbinden fcheine, und dafs in (liefendann eine l'olche Aenderung der Gehalt vorgeht,dafs man wohl auf die Vermuthung, ihr electri-fcher Znftand habe fich geändert, geleitet werdenkonnle. Unter meinen eigenen Beobachtungenfinde ich nur eine, die eine folche Verbindungzweier Woiken durch eine Federwoike anzudeutenfcheint, wo nämlich zwei federige Schichtwolkenam Horizont über einander Randen, die an ihrengegen einander gekehrten Seiten einzelne lädenartige