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Beiträge zur Witterungskunde : mit 2 Kupfertaf. u. 7 illum. Witterungstab.
Entstehung
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richtete, höher als ich flehende Linie, gegen mei-nen Zenith zuzugehen. So wie fie neben mir vor-beizog, erhielt meine Gelichtslinie eine immermehr auf die Laugenrichtung der Wolke fenkrechteLage, und fie erfchieu mir daher je mehr und mehrin ihrer wahren horizontalen Stellung.

Bei einer andern Beobachtung Jtand eine Federrrolle mit ihrem aus langen Faden beliebendenHaupttheilehorizontal etwa in i o Gr. Höhe. Nachbeiden Seiten liefen feine Fäden, die ungefähr derfalnie einer Feder glichen, unter fpitzen Winkelngegen den Haupltlieil geneigt, fo daß die an derfel-ben Seite liegenden Fäden unter fleh parallel waren,von jenem Haupt flamme abwärts; die au der obernSeite waren länger und machten einen grobemWinkel mit jenem Hauptflamme, als die an deruntern Seite. Wahrfcheinlich lagen diefe ab-laufenden Fäden in einer horizontalen Ebene, uudmochten an beiden Seiten gleich lang feyn; aber diefcheinbar liiriunterwärts gehenden lagen an dervon mir abgekehrten Seile, und nrufsten alfo kürzerund enger an den Hauptflamm angelegt «Schei-nen, als die gegen meinen Zenith zu gerichteten,welche mir näher lagen.

Ein anderesmal Iah ich den ganzen nördlichenund nordwettlichen Horizont mit fadenähnlichenWolken befelzt, die lieh bis zu 10 oder 20 GradHohe erftreckten. Sie gingen aufwärts und warennur wenig wellenartig gekrümmt. Aber obgleich& aufwärts gerichtet fchienen, fo waren fie dochfaltlieher horizontal und unter fleh parallel, undT011 Nord weit nach Südoft gerichtet; denn nur die111 Nord weit flehenden gingen gerade aufwärts, fiatt'hlsdie mehr nördlich und die mehr weltlich fle-henden eine defio mehr vom Zenith abgevvandteRichtung hatten, je weiter fie von Nord weit ah-