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Beiträge zur Witterungskunde : mit 2 Kupfertaf. u. 7 illum. Witterungstab.
Entstehung
Seite
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g. Januar früh erreicht es erft im Norden feinenliiedrigften Stand, als die Wärme fclion wieder ab-nimmt; aber an diefem Tage, au welchem es inSagan und Ofen 6, in Mannheim 3 , in Rom 4Lin. fällt, nimmt an eben dielen Orten die Wärmeftark zu. In Rochelle war es vom 6. bis 8. Januar8 Lin. gefallen, und dort lallt auch die Rückkehrder Wärme vorzüglich in diefe Zeit.

Vom 9. bis i l. wird es in Rufsland und Stock-holm viel kälter, und in eben der Zeit in Deutfich-land, Ungarn, Italien viel wärmer, und währenddiefer 'Tage fällt das Barometer in den füdlichenGegenden, als es in den nördlichen fchou fteigt.Der Orl des liöchflen Barometerltandes hatte am 5 .in Stockholm und Petersburg gelegen, und dieKälte nahm bei Nordoltwind im mitllern Europazu. Am 6. lag der Punct des höchlteu Barometer-Randes in Stockholm, daher der Nord weit in Pe-tersburg und Moscovv, der in Petersburg die Kältefclion mildert. Am 7. liegt ganz gewifs der Punct:des höchlten Barometerltandes (während das Baro-meter überall fällt), zwifchen Stockholm und Sagan(die gleich hohen Barometerftand haben), am 8.liegt er vermuthlich üfilich von Sagan, fo, dafsfogar Ofen hohem Barometerftand ab Sagan hat.Seine Lage wird durch den Oltwind in Sagau an-gedeutet. Dabei dauert die Zunahme der Kälte inDeulfcliland und Ungarn, die Zunahme der Wär-me im Norden und Often fort Am 9. lag nochdie Gegend des höchlteu Barometerltandes (der 2-|Lin. unter dem Mittel betrug) von Genf und Rombis nach Ofen zu, und Petersburg ift der Ort destieflten Barometerltandes; dennoch nimmt in Peters-burg und Moscow fclion am 9. und bei Südwinddie Kälte ftark zu. Am 10. finden wir nun plötz-lich den niedrigfiten Barometerftand im füdlichen

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