Peutfchland wird es gegen den 4 . und an einigenOrten fchon eher heiter, und bleibt heiter bis zum8. und 9., wo abermals trübes Wetter mit Schneeerfolgt, der endlich in Regen übergeht *).
Wenn man diefe Monate, in Hinficht auf die Vergl. mitWärme, mit der Mittel wärme mehrerer Jahre ver- d " rgleicht, fo ilt der October in allen Gegenden vonEuropa bedeutend wärmer als gewöhnlich gewefen.
DerNov. hatte zu kühle und wieder zu warme Tage,
1 doch war er in den nördl. Gegenden in der letztenHälfte viel zu kalt, fo dafs man diefe letzte Hälftedes Nov. als b Gr. zu kalt angeben kann. DerDecember war anfangs iin mittlern Europa ziem-lich dem mittlern Wärmegrade angemeileu, inRom und Marfeille meiltens, und in Petersburg undStockholm fortwährend einigeGrade wärmer, als ingewöhnl.Wintei'n. Erft am 16. Dec.fängt die grofsei Kälte an, die in Rufsland bis zum ö.Jan., in Stock-holm bis zum 1 o. Jan. Itärker als in gewöhnl. Jahrenfort währte. In Deutfchiand dauerte die über das Ge-wöhnliche hinausgehende Kälte nur von Mitte De-eembers bis Mitte Januar; auf dem Gotthard wares nur wenige Tage lang kälter als gewöhnlich; inUngarn hingegen war die Wärme im ganzen De-, cember und bis nach der Mitte des Januar geringer,i als lie nach dem Mittel feyn folite.l Die Kälte diefes Winters, obgleich fie lehr be-
j deutend war, und allerdings ungewöhnlich heifsen'kann, erreichte lange nicht den Grad, welchen fiefünf Jahre fpäter, am Ende des Jahrs 1788, er-reichte. In unferm Jahre nämlich dauerte die
’) Ueber manche einzelne Umfiände diefes itrengenWinters muts ich auf Pfaff’s Abhandlung über halteWinter (Kiel 1809) vemeifen.
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