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Beiträge zur Witterungskunde : mit 2 Kupfertaf. u. 7 illum. Witterungstab.
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Infelu zu rammen trifft; aber fchon in Italien undder Schweiz Hand das Barometer gar nicht helon-ders tief, in Ipswich Hand das Barometer an ebendem Tage hoch bei kühlem Weiter. Eben diefegänzlich fehlende UebereinHimmung gilt vom 4.Sept, der in einem grofsen Theile von Europa,aller doch nicht in Röchelte und Mafra einen tieienRai’omelerltaud hatte. YV ollte man a Ifo hierin irgendetwas Uebereinltiinmendes linden, fo mufste mandie Vermuthung wagen, dafs eine geineinfchaH-liche Urfache an mehrern ganz von einander ge,trennten Punclen der Erde, Stürme und En ge Wit-ter und tiefes Fallen des Barometer» bewirkten,während dazwifcben andre Orte der Einwirkungdiefer Urfache nicht unterworfen wären. Aberzu einer folcheu Behanptung bedürfen wir docheiner Nachweil'ung mehrerer Fälle, und eine Ver-muthung der Art könnte durch ein zufälliges Zu-fammentrefferi fo weniger Beobachtungen fchwerlichgerechtfertigt werden.

Ueber lei; will bei andern Bemerkungen über die'wTnd^u'ifd Witterung nicht verweilen, fondern nur die Frage,Barometer - ob die beiiändigen, eine entfcbiedeue Richtung län-gere Zeit behaltenden Winde aus den Gegenden hei>kommen, wo das Barometer höher lieht, auch ausden Beobachtungen diefer drei Monate beantworten.

Am 1 . Juli war von Berlin bis nach Hollandund München Nordoltwiud herrfchend', das Baro-meter Hand von Berlin bis nach Franeker, Düllel-dorf, Erfurt und Regensburg ziemlich gleich, dasift, fall überall gleichviel über der Mittelhölie, inden füdweftlichern und welUichern Gegenden aberniedriger, namentlich in Mittelburg, Mannheim,Dijon, \ bis i Lin. niedriger, in Rocheile 4 Lin.niedriger, doch hat Rochelle den Qftwind nicht,