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ganz bcfiändiger Oft - imd Nordoliwind eingelretenWar. Diefer Nordoft i't im ganzen nördi. Deutfch-land und bis nach Holland herrlchend, im ludli-fliern Deutfchland, felbit fclion in Sagau, ift erweniger beftändig; aber die Wärme fteigl auch hier,und nimmt felbft in Ofen, wo lie wenig Vermin-derung erlitten hatte, noch zu. Der erfte Juniijt in Kochelle ein warmer Tag, obgleich er im ölt-liclien und nördlichen Frankreich von Rouen bisnach Marfeille heb durch einen kalten Morgen aus-zeiclmete, und daher von Cotte als einer der kälte-ren Tage des Monats angeführt wird; diefe Mor-geukälte hatte auch Rochelle.
Während in den erftcn Tagen des Juni derWind im nördlichen Deutfchland Nordolt blieb,war er in Stockholm und Petersburg Südwelt ge-worden, bei zunehmender Wärme, und es wardan dielen Orten kälter, als er am 2 . in Stockholm,am 4. in Petersburg nach Nordoften zuriickging;diele Kälte fing in Deutfchland am 4. und 5. Maian, faft genau zu eben der Zeit, da der Wind indielen Gegenden nach Welten ging. Sie erfcheintauch hier als eine Folge der Gewitter, die am 4.Juni in Moscow und Danzig, am 5. Juni im öftli-clien Deutfchland an vielen Orten ausbrachen. DieGewitter in ßaiern am 4. Juni hatten in diefenGe-genden und am PJiein nur eiiie fehl’ geringe Ab-kühlung zur Folge.
Das Wetter war in den letzten Tagen des Maim allen ludlichen Gegenden fehr regnigt, auch inEngland regnete es in Rullandfhire fo itark, dafs indrei Tagen 3| Zoll Wader fielen, während es inandern Gegenden Englands weit minder regnigtWar. Holland hatte zuweilen heitern Himmel.In Stockholm, Spydberga und Copenhagen tratatu letzten Mai dauernd heitres Wetter ein, ob-