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Wetters anzufehen. Dadurch; nämlich wird einnördlicher Wind hervorgebracht, es wird eine käl-tere Luft in untere Gegenden geführt, und dadiefe ficli in unfern Breiten erwärmt, alfo fälligwird, mehr Diinlle aufzunehmen, fo erfcheiut /i euns als trocken, läfst Ge keinen Niederfelilag vonwäHerigen Diinllen und Wolken zu und es wirdheitres Weiter. Wir lernen hier alfo einender Umitände kennen, welche zu andrer Zeitauch einmal bei iteigendem Barometer dennoelifchlechtes Wetter herbeiführen können. Ili näm-lich das Steigen des Barometers geringer in dennördlichen Gegenden, Itä'rker in den leidlichen,fo bleibt der Wind fudlieh, wir bekommen feuchte,warme Luft durch den dortigen Harkern Luftdruckuns zugeführt, und das Weller bleibt trübe. Aberallerdings kommen nun auch Fülle vor, wo beiOlüvind und iteigendem Barometer dennoch dasRe-genwelter fortdauert, und diefe Fälle verdienen uu-ftreitig eine vorzüglich aufmerkfameUnlerfuchung.
Ich liahe mit Bedacht gefugt,-wir lernten hiereinen von den U m ft ä n d e n kennen, welchedie Verbindung des Baromelerftandes mit der Wit-terung beliimmen • denn es gibt gewifs noch andreUmitände, die hier in Betrachtung kommen, undmanche der Urfachen, welche das Steigen undFallen des Barometers bewirken, fcheinen auch lelbftgeradezu trockne und heitere Luft im einen, undtrübe Luft im andern Falle hervorzubringen. Wasvon den hier betrachteten Umltänden abhängt,kann vielleicht das anhaltend trockne oder anhal-tend trübe Wetter feyn; aber plötzlich entftehendeRegenfchauer und Gewitter beruhen ohne Zweifelauf andern Proceflen und find von den in der Luftfchwebenden, fclion gebildeten Waflerdünften un-abhängig.