derungen leidet , dafs die mittlere Tageswärme vomj. April bis i 3 . Mai nie unter 1 8 Gr. und nieüber 2 1 4 Gr. ilt, die Temperatur vom 3 o. Aprilbis 2. Mai um ganze 2 Grade abnimmt. |\J an jkann lieh nicht enthalten, hier die Frage aufzu-werfen, ob fo gleichartige Aenderungen nicht auf jeine Einwirkung andrer Weltkörpr, wenigitansauf eine über grofse Theile der Erde bemerkbare 'Einwirkung deuten.
Da am l. Mai der Neumond eintrat, io konn- \
ten wir diefen fogleich zu Hülfe rufen, und feinen '
Einflufs als erwiefen annehmen. Aber wir wollen ,
uns doch vorher umfelien, was denn bei andern :
Neumonden vorgegangen ift.
GleiAzem- Vom 4 . bis 6. April*ilt in dem gröfsten TheileZungen der von Europa die Wärme lehr abnehmend, und auchWärme m j n ßj 0 Janeiro nimmt lie um 3 Gr. ah, welches, |
f'erntenWeh wie ich eben erwähnt habe, dort ungewöhnlich i
gegende«. v i e l iß. Am 8. und 9. April war in New-York
die gröfste in diefem Monat beobachtete Kälte. \Aber hier trifft diefer Wecbfel nicht auf den Neu-mond; denn diefer ift am 1. April eingetreten.
Im Februar und März kömmt um die Zeit des Neu-mondes nichts vor, was hiermit könnte verglichen jwerden. Eher könnte man den Neumond am 3 . '
J anuar als eine Be ftätigung feines Einftuffes an führen, 1
indem der damalige Eintritt fehr viel grofserer !Wärme in Europa mit einem Steigen der Tempe-ratur von 2-j Gr. in Rio Janeiro vom 1. bis 4 .Januar begleitet war.
Am Ende des Mai trat der Neumond am - 3 i.ein, und wenigftens in den nördlichen Gegendenvon Europa nahm die Wärme fein- ftark vom 29. jbis 3 o. Mai ab, auch in Rio Janeiro wurde esvom 29. Mai bis 1. Juni um beinahe 4 Gr. kälter.Auch in Ipswich und New-York war am 1. Juni