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Beiträge zur Witterungskunde : mit 2 Kupfertaf. u. 7 illum. Witterungstab.
Entstehung
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121
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bei weitem die Wärme nicht hat, die man au einem,fo Jiitliich liegenden Orte erwarten füllte.

Das Barometer machte in diefem ganzen Mo-nate nur geringe Schwankungen,'und es war mei-liens- Hilles Wetter. Aber Gewitter waren überauszahlreich. Von Anfang des Monats bis zum io.Mai war es meiftens regnigt mit einzelnen Gewit-ztem, doch hatte Italien vom j. bis 3. Mai, dasnördliche Deutfchland vom 4. bis 6. Mai undHolland :noch etwas langer ziemlich heitern Him-mel. Vom io. bis a5. Mai ilt zwar im Allgemei-nen ein hellerer Himmel; aber nur Dänemark unddas nördliche Deutfchland geniefsen einer fall un-unterbrochenen Heiterkeit; im tödlichen Deutfch-land, in Frankreich und Italien ilt es öfters trübe,Ofen hat falt täglich Gewitter und immer trübenHimmel. Die Gewitter find in diefem Monat fohäufig, dafs kaum ein Tag vorkömmt, an welchemnicht irgendwo ein Gewitter angemerkt wäre, undan manchen Tagen waren in lehr vielen Gegendenzugleich Gewitter,

Mit dem 2 4. Mai wird es in den meiflen Gegen--den trübe und regnigt, nur in den nördlichen Ge-genden bleibt es noch ziemlich heiter. In diefenTagen find die Gewitter vorzüglich häufig, aip 2 7.Mai fiud in Petersburg, Copenhagen, Berlin, Sa-gau, Prag, Ofen, Würzburg, Mannheim, Mün-chen, Regensburg, Rom Gewitter angemerkt,und es folgte hierauf ein häufiger Tcegen, befondersim tödlichen Deutfchland, Frankreich und Italien.Das trübe Wetter dauerte nun im füdlichenDeutfchland, in der Schweiz und in Frankreichziemlich ununterbrochen den ganzen Juni durchfort; im nördlichen Deutfchland, t fo wie in dennoch nördlichem Gegenden, aber,.auch in Italienund Portugal, wurde es zuweilen heiter.

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