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Beiträge zur Witterungskunde : mit 2 Kupfertaf. u. 7 illum. Witterungstab.
Entstehung
Seite
81
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Weguug den Gegenden zuftiirzen muTs, wo dasBarometer niedrig fleht, dals er mit feiner hefti-gen Bewegung endlich auf Hille oder entgegenge-lelzt bewegte Luft treffen, und dann plötzlichzuriicldltömen' und das bei Sturmen fo gewöhn-lich e; f' m fpriligen des Windes bewirken kann, daslclieiut mi r wenigftens überwiegend W r ahrfcheinlich. J.

. Nach . dielen Stürmen, die mit liegenwetter,vorzüglich in den ^Niederlanden begleitet waren,flieg das Barometer in alten Gegenden' von'Eu-ropa, und die Regel, die lieh aus manchen un-ferer Vergleichungen zu ergeben fcheint, dafs mitdem Steigen in einer Gegend, ein Fallen in einerandern Gegend gleichzeitig zu feyn pflegt , findethier vielleicht darum keine Anwendung,, weil-die Orte, wo das Barometer zu hoch geftandenhatte, vermulhlich über den Kreis unferer Beob-achtungen hinaus, walirfcheinlich zu weit nachSüden lagen *). Das Steigen des Barometersdauerte bis zum n. und \i. Febr. und es tratdann in den tödlichen Gegenden ein geringesFallen ein. Das Wetter blieb gewölkt mitRegen, obgleich hie und’ da Sonneublicke Vor-kommen.

Nach dem 12. Febr. fängt auf dem Gotthard Witterungund im Eidlichen Frankreich, ein Abnehmen derWärme an, welches i’eclit entfehieden am 1 3 .in Copenhagen, Berlin, Mafra, am 1 4 . in Spyd- ^berga und Stockholm, am 1 5 . in Petersburg ein-tritt. Obgleich nicliL an allen Orten diefer Ueber-gang zu gröfserer Kälte gleich Jauflallend ift: fo >. ■

*) Data in lehr entfernten Gegenden da9 Barometetbrich ftand, zeigt die Beobachtung in New-York, nach wel-cher e9 am <j. Februar 9 bis 10 Linien über der Mittelhükefiaud. 1: