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Beiträge zur Witterungskunde : mit 2 Kupfertaf. u. 7 illum. Witterungstab.
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Andrang der Luft von Süden her nicht zu ver-kennen ift, fo läfsl Geh doch nicht leugnen, dufses nicht fo leicht iit, den Uri prang diefer Stürmeim Einzelnen nachzuweifen. Dafs aut dein Gott-hard und in Marieille ein heftiger Südoiiwindwehte, iit aus dem ungleichen Drucke der Luftohne Schwierigkeit zu erklären. Eben fo wenigSchwierigkeit macht der Sikhveftfturm in Mafra undder fddweltliche Wind in Rochelle. War nämlichauch für Rochelle die Gegend, wo das Barometerhöher ftand, genau im Süden: fo iit es doch leichtzu zeigen, dafs der dadurch bewirkte Südwindimmer eine weltliche Richtung annimmt. Dennweil die Luft in füdlichern Gegenden fchnellermit der rotirenden Erde fortgeführt wird, fo mufslie, indem lie in nördlichere Gegenden gelangt, denBewohnern diefer Gegenden als von Süd wehen her-kominend erfcheinen. Mau könnte hierüber etwaauf folgende Art rechnen. Da von Rochelle bisBourdeaux, auf etwa 16 Meilen der Luftdrucketwa i ~ bis 1 -§ Linien zunahm, alfo auf jedeMeile nicht viel weniger als T ' e Linie, fo würde,wenn diefer Druck einer um eine Meile entfern«ten Luft faule feine ganze Wirkfamkeit zeigte, einLufthrom von 19 Fufs Gefchwindigkeit in einerSecunde entliehen. Berechnet man dagegen denUm crfchied der Gefchwindigkeiten, mit welchenzwei Puncte auf der Erde fortgeführt werden, diein der geographifchen Breite von Rochelle um eineMeile genau nach der Richtung des Meridians voneinander entfernt liegen: fo findet man für dennördlichem 11 45 , für den füdlichern Fufs

in einer Secunde, und der Unlerfchied von 4 £Fufs würde alfo beltimmcn, wie viel den nörd-lichere Ort langfamer als die zu ihm gelangenden/ Luftlheile fortrückt, und da diefes in unfern

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