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Beiträge zur Witterungskunde : mit 2 Kupfertaf. u. 7 illum. Witterungstab.
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dafs die weltlichen Stürme in der Regel heftiger alsdie aus Norden und Olten find, obgleich die g. eili-gere Wärme in den nördlichen Gegenden fie eigent-lich allemal mildern Tollte. Aber man mufs zu-gleich erwägen, dafs der aus Norden herdriugendoLuftftrom durch einen andern Umliand gemildertwird, der den von Süden kommenden verfiärkt.

Die kalte aus Norden kommende Luft nimmt,indem lie (ich in Endlichen Gegenden erwärmt, mehrFeuchtigkeit auf, und die drückende Luftmalfe ver-mehrt lieh folglich; dagegen bringt die von Südenkommende Luft eine IJeberladung von Düniten mit,und diefe Dunfte würden (ich (ohne Rücklicht aufandre Zerfetzungen), blofs wegen Abkühlung inden kaltem Gegenden, niederfchlagen, und fo ver-mindert fich alfo die zudringende Lullmaffe durchdas herahfalleude Wader und bewirkt nicht die Aus-gleichung des Druckes, die man erwarten könnte, dieVeranlalTung des Sturmes dauert alfo länger fort.

Alle diefe und noch mehr Umitände wirken hierein; wie viel jeder beiträgt, um die grofsen Wech-fel hervorzubringen, Iaht fich nicht wohl beltim-men; aber bei einer richtigen Abfehätzung der nochunbekannten Haupturlacheu darf man diefe mit-wirkenden Urfaclieu nicht aus den Augen lallen.

Um den 1 5. Januar wird es in ganz Europa Witterungkälter. Wir dürfen mit Grunde Tagen, dafs die^.j^uar.' 5Abnahme der Wärme am friibeJle» in den vveftli-chen Gegenden eintritt; denn der l 4. Januar ift derwärmfteTag in Mafra, in Portugal und in mehrernOrten des weltlichen Frankreichs, auch noch inPoiliers, welches fchon ziemlich vom weltlichenUfer entfernt liegt; dagegen ift die Abnahme erftnach dem i5. merklich im ofilichen Frankreich,m Holland und dem weltlichen Deulfchland, zu-