Zeitpunkte gibt, wo der Thermometer bis 3 oGrad lallt} aber eine fo grofse Kälte hält nie fünfTage nach einander an, und die niedrigfte Tempera-tur, die lieh unter den fünftägigen Mitteln aus ein-zeln Jahrgängen bildet, ilt — 22 Grad. Aber aneben den Jahrestagen, dem 1. bis 5 ten Januar, neu.St., wo diele einmal, nämlich 1786, vorkömml, iltin andern Jahren die mittlere Temperatur — 11,— 5 , — 2 gewefen, und die wahre Mitlelvvä'rmediefer idnf Tage ift daher nur — 8, 86 Grad. Soalfo mufs man die niedrigfte Mitlelvvärme irgend ei-nes fünftägigen Zeitraums nur verliehen.
Diefer grölsten Kälte folgt nun ein ziemlich gleich-förmiges Zunahmen der Wärme, welches in Stock-holm und Umeä bis zum 28(011 Januar fortdauert.Von dielem Tage an tritt in Stockholm eine Ab-nahme der Wärme ein, und an eben diefem Tagezeigen auch die Wiener, Rochellcr und MannheimerBeobachtungen und die vom St. Gotthard, obgleichhe aus verfchiedenen Jahren lind, und folglich Zu-fälligkeiten einzeler Jahre nicht merklich einwirkenkönnen, eine neu eintretende Kälte, die in Cuxha-ven und London etwas fpäter kömmt, in Zwanen-burg aber und in Petersburg zu diefer Zeit nichtmerklich ift,
Diele neu eintretende Kälte dauert in Schwedenbis gegen den 1 2. Februar. Die Wechsel, welcheau den andern Orten Statt linden, find unregehnäfsig}aber der 17. Februar (das heifst eigentlich der Zeit»raum vom 1 5 . bis ipten) i(! falt für alle Orte, Stock-holm und Umeä ausgenommen, ein merkwürdigerTag, da alsdann auf dem Gotthard eine Kälte, derfchärlllen Winterkälte gleich, wieder einlrilt, daKochelle, London, Cuxhaven, Mannheim eineviel bedeutendere Kälte haben, als in den nächft vor-hergehenden Tagen, da felbft Rom und ebenfo Wien