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Faust : ein Gedicht
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Das um de» schönen Leib Mariaö blüht;

Vergebens preist sein bettelhast Geklimper,

Wie ties dies Auge mit der SchattenwimperIn süße Einsamkeit das Herz entreißtUnd alle Well umher vergessen heißt ;

Wie diese Rosenlippen sich erschließe»,

In jedem Wort ein holdeS Lied vergießen'.

So läßt der Lenz ans frischen RosenröchenDer Nachtigallen Zanberlieder flöten;

Wie diese sanstgehauchte Jugendglnt,

Ein Traum von Rosen, ans den Wange» ruht,Vom Morgenrots» ein fernes Widerscheinen,

Das einst gestrahlt den Paradieseshainen.

Sie ist so schön, die schönste der Jungfrauen,

Daß man sie nicht kann ohne Schmerz betrachten,Denn zitternd spricht das Herz mit bangem GraneinNach dir muß selbst der Tob, der kalte, schmachte»

O schwelge noch in ihrem Anblick, Welt,