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Faust : ein Gedicht
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Ganz dnrchgeweicht ist mir der arme Junge.Wogegen er sich lange mochte sträuben,

Dem wird er nun sich rasch entgegenstürzen,

Im Drang sich zu zerstreuen, zu betäuben,

Die Tage des Verdrusses abzukürzen,

Frisch zu verzehren seine LebenskraftIm Todestaumel sicher Leidenschaft.

! Von Christus ist er los; noch Hab' ich nurZu lösen meinen Faust von der Natur.

Gelingen wird's, ich Hab' es mir durchdacht:

Tief in die Lust, bevor die Lieb' erwacht!

Mit Weibern zärtlich rohes Spiel getrieben!

Manch Kind gezeugt! So wird der grade StandSich zwischen Faust und der Natur verschieben,

Und er im Unmuth stürmen an den Rand.

Dann faßt die Liebe ihn am steilen Bord,

Und stürzt hinab ihn jählings in den Mord.

Und schlug er der Natur dann manche Wunde,