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Faust : ein Gedicht
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So dank' ich ihr aus tiefem Herzensgründe.

Seht nur, wie diese Nerven sich verzweigen.

Durch die die ewgc Seele fühlt und denkt.Gebieterisch des Leibes Glieder lenkt.

F n n fr.

Oft, wenn ich so die langen ForschernächteEinsam mit stillen Leichen nur verkehrte,

Und in der Nerven sinnigem GeflechteEifrig verfolgt des Lebens dunkle Fährte;

Wenn meinem Blicke dann sich aufgeschlossenDer Nerven Stamm mit seinen Zweigen, SprossenDa rief mein Wahn, entzückt ob solchem Funde:Hier seh' ich deutlich den Erkenntnißbaum,

Non dem die Bibel spricht im alten Bunde;

Hier träumt die Seele ihren Kindestranm,Süßschlnmmernd noch im Schatten dieser Aeste,Durch die sich Paradicseslüfte drängen,

Und Vögel zieh'n mit wonnigen Gesängen,