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stanzen auf das Pflanzenleben und die Art der Einwirkung, welche er durchExperimente deutlich machte.
Vierte Sitzung: am 24. Sept. 182S, Morgens 8 Uhr.
Herr Doctor Ratzeburg aus Berlin erläuterte durch Abbildungen seine überdie Pclorien angestellten Beobachtungen; schon an 25 Gattungen meist aus den La-biaten und Scrofularinen hat er diese Rückkehr zur regelmäfsigen Form beobachtet.
Herr Doctor Brandt aus Berlin legte das von ihm gemeinschaftlich mitdem Doctor Ralzeburg lierausgegebene erste Heft der Giftpflanzen vor, undtheilte ferner mit, dafs er das Keimen bei der Paris beobachtet habe und diesePflanze bestimmt monocotjledonisch sei.
Herr Professor IIenschel aus Breslau zeigte in Natur und Abbildung dieMonstrositäten vor, welche er mehrere Jahre hindurch an den weiblichenKätzchen von Salix cinerea beobachtet hatte, theils Formen Veränderungen derPistille, theils totale oder parLielle Umwandlung derselben in Stamina.
Derselbe legte auch die trocknen Exemplare von ihm gezogener Bastard-pflanzen vor, welche nur in wenigen Fällen wirkliche Zwischenformen zeigten,namentlich bei der künstlichen Bestäubung zwischen Digitalis lutea und purpurea,fast gar nicht dagegen bei den Nicotianen.
Herr Doctor Meyer machte Einwendungen gegen die antisexuelle Theo-rie, sich stützend auf das eigenthümliche Verhalten, welches die Pollenfeuchtigkeitzu der Narbe aber zu keinem andern Körper zeigt.
Herr Professor IIorNemann aus Copenhagen legte die Abbildung und Be-schreibung des Fucus buccinalis L. vor, welche Alge bisher noch sehr unvollkom-men gekannt war, aus welcher er eine neue Gattung Ecklonia zu bilden wünscht.
Derselbe fragte nach, ob man Erfahrungen gemacht habe über das Vorzugs-weise Einschlagen des Blitzes in Eichen und das Vermeiden der Buche,denn nach amtlichen Rückfragen in Dänemark, wo zwanzigmal mehr Buchen alsEichen wachsen, schlägt der Blitz zwanzigmal mehr in Eichen als Buchen. HerrProfessor Reum glaubt diese Erscheinung von dem Wachsthum der beiden Baum-arlen herleiten zu können, indem die Buche, wenn sie frei steht, eine mehr rundeoder kuglige Krone bildet, welche weniger anziehend ist, als die sperrig ästigenZweige der Eichen.
Herr Doctor Wahlberg aus Upsala gab ein Verzeichnifs derjenigen schwe-dischen Pflanzen, welchen nach Professor Fries und seiner Meinung die Linnei-sclien Namen zukommen, welche jetzt andern Pflanzen beigelegt sind, er glaubt,dafs, wenn man diese Namenveränderung auch nicht billigen wolle, doch Linne’sCitate nicht mehr fälschlich gebraucht werden sollten.