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10 (1830) Schw bis Sz
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Schwabenspkegel 3

Roth, Weißenau, Schussenried, Marchthal, Petershausen, Wetteirhausen,Zwiefalten, Gengcnbach, Nereshei'm, Heggbach, Guttenzell, 8rothmünster,Baindt, Söflingen, Jsni, Lindau und Buchau, das Herzoglh. Würtemberg,die Markgrafsch. Baden, die Fürstenth. Hohenzollern und Liechtenstein, die Land-grafsch. Klettgau, Stühlingen und Baar, die Dcutschordenskomthurei Alschhau-sen, die Grafsch. Thengen, Heiligenbcrg, Öttingen, Friedberg-Scheer, Königsegg,Edelstein, Hohenems, Bondorf, Hohcngeroldseck, die gräflich Fugger'scheriLande, die Grafschaft und Herrschaften der Neichserbtruchsessen v. Waldburg,ferner die Herrsch. Trochtelsingen, Jungnau, Wiesensteig, Hausen, Möskirch,Telnang nebst Argen, Mindelhcim, Schwabeck, Gundclsingen, Justingen, Eg-lof, Tannhausen und Burg nebst Neusickingen und die 31 Reichsstädte: Augsburg,Ulm, Eßlingen, Reutlingen, Nördlingcn, Schwäbisch-Hall, Notweil, Über-lingen, Heilbronn, Schwabisch-Gmünd, Memmingen, Lindau, Dünkelsbühl,Biberach, Ravensburg, Kempten, Kaufbcuern, Weil, Wangen, Jsni, Leut-kirch, Wimpfen, Eiengen, Pfullendorf, Buchhorn, Aalen, Bopsingen, Buchau,Offenburg, Gengenbach und Zell am Harmersbach. Unter diesen Landern warendie würtembergischen, die badischen und die fürstenbergischen Lande die ansehnlich-sten. Jetzt sind nur wenige von diesen Staaten geblieben und als Mitglieder desdeutschen Bundes ausgenommen, nämlich Würtemberg, Baden, die beiden Li,nien Hohenzollern und Liechtenstein. Von den ehemal. schwäbischen Krcislandenbesitzen gegenwärtig: 1) Würtemberg, das vormalige Herzogthum: Würtem-berg, Elwanqe», Weingarten, Ochsenhausen, Roth, Weißenau, Schussenried,Marchthal, Zwiefalten, Nereshei'm, Heggbach, Guttenzell, Rothmünstcr,Baindt, Buchau, Söflingen, Jsni, Theilc von Öttingen und Königsegg, Fried-berg-Scheer, einen Theil der Fugger'schen Lande, die Grafschaft und Herrsch, derReichscrblruchsesscn v. Waldburg, Tetnang nebst Argen, Justingen, Eglof, Eß-lingen und die Reichsst. Weil, Heilbronn, Reutlingen, Rolhweil, Bopsingen,Schwabisch-Gmünd, Schwabisch-Hall, Aalen, Ulm, Giengen, Wangen, Jsni,Leulkirch, Buchau, Biberach, Ravensburg und Buchhorn; 2) Baiern: Augs-burg, Kempten, Elchingen, Jrsee, Ursperg, Kaisersheim, Roggenburg, Wct-lenhausen, Lindau, Thcile von Alschhausen und den Fugger'schen Landen, diegrüßten Theile von Öttingen und Königsegg, Mindclheim, Schwabeck, Gundel-fingen, Tannhausen, und die Reichsstädte Augsburg, Kempten, Lindau, Kauf-beuern, Memmingen, Nördlingen und Dünkclsbühl; 3) Baden: die vormaligeMarkgrafsch. Baden, Konstanz, Salmansweiler, Petershausen, Gengenbach,Klettgau, Stühlingen, Baar, einen Theil von Alschhausen, Möskirch (größten-lkeils), Hciligenberg, Thengen, Eberstein, Bonndorf, Neusickingen, die fürstl.Lepcn'schc Standesherrschaft Hohengeroldseck, und die Reichsst.: Pfullendorf,Überlingen, Offenburg, Gengenbach und Zell am Harmersbach; 4) die Fürstenv. Hohenzollern: Hohenzollern, Trochtelsingen, Jungnau und einen kleinenTheil von Möskirch; 5) Liechtenstein: dasFürstentbum gl. N.; 6) der Kai-ser v. Üst re ich: die Grafsch. Hohenems; und 7) der Großherzog v. Hessen:die Reichsst. Wimpfen. Die größten Städte Schwabens sind Augsburg,Stuttgart und Ulm. Zu Tübingen ist eine Universität. Sonst war auch eine zuDillingen, im Bisthum Augsburg. DieGeschichte von Schwaben" hat Pfisterneu untersucht und dargestellt. (Der 5. Bd., Stuttg. 1827, enthalt die Zeiten de«schwab. Bundes.) S. auch E. I. Leichtlen:Schwaben unter den Römern"(Freiburg 1825). C. Jäger'sGesch. der Stadt Heilbronn" (Heilbronn 1828,2 Bde. mit Kpsrn.) ist für das schwab. Städtewescn überhaupt wichtig.

Schwabenspiegel war eine in Obcrdeutschland oder den Landendesschwäbischen und fränkischen RechtS gültige Sammlung rechtlicher Vorschriften undGebrauche, wahrscheinlich zwischen 1268 und 1282 von einem unbekannten scbwä-

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