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2 (1830) Bo bis C
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384
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384 Calender

Calender in allen kathol. Ländern ab und führte den neuen ein, welchen wiruMdem Namen des Greg oriani sch en oder verbesserten Calenders, oder des neuenStyls besitzen, dahingegen jener nun der alte Styl genannt wurde. DieVerbesserung bestand darin: man warf vom 4. Oct. 4582 an 10 Tage he«und zählte nach dem 4. sogleich den 15. Jedes hundertste Jahr, welches nach deinalten Styl ein Schaltjahr fein sollte, sollte nun ein gemeines sein, das 4. Mg,-nommen, d. h. es sollte das Jahr 1600 ein Schaltjahr bleiben, aber 1700, IW1900ein gemeines, und 2000 wieder ein Schaltjahr sein. Bei dieser Bestd»mung war das Sonnenjahr zu 365 Tagen, 5 Stunden, 49 Minut., 12 Secundniangenommen. Neuere Beobachtungen von v. Zach, de Lalande und Delanikgeben zwar die mittlere Länge des tropischen Sonnenjahrs noch um etwa 27 I»kürzer an; allein es ist unnütz, die Leser auf die daraus entspringende Unrichtig!»die sich erst nach 3 Jahrtausenden auf Einen Tag belaufen wird, aufmerksammachen. Dieser Verbesserung ungeachtet behielten die Protestanten den Juliasschen Calender fort bis 1700, wo sie den neuen Styl auch annahmen; doch so,daß sie zur Ostergrenze denjenigen Tag, auf welchen der erste Vollmond nacht»Frühlingsnachtgleiche astronomisch fallt, bestimmten. Diese Einrichtung aber»-zeugte wieder Abweichungen; 1724 und 1744 siel das Osterfest der Katholik8 Tage später als das der Protestanten. Daher wurde 1777 der GregorianischCalender für die Festrechnung unter dem Namen des allgemeinen ReichscalM .(Das, was in den jetzigen Calcndern, unter den Epochen, mit dem Ausdrucke,Mbesserte r Calender" bezeichnet wird) eingeführt, damit Protestanten und Kch-liken das Osterfest, mithin alle bewegliche Feste des Jahres, weil sie von Oster» U-hängen, an Einem Tage feierten. England nahm den neuen Styl 1752 MSchweden 1753 auch an; der alte ist nur noch in Rußland üblich und von d»neuen jetzt 12 Tage verschieden. In Frankreich wurde wahrend der Revolickiivon dem Nationalconvente durch ein Decret vom 24. Nov. 1793 ein neuer Wi-der eingeführt. Zur Grenze dieser Jahrrechnung nahm man die Hcrbstnachtglkchdes 1.1792, welche den 22. Sept. 9 Uhr, 18 Min., 30 Sec. Vormittags »achdem pariser Meridian cinsiel, an, als den Tag, an welchem das erste Demidnneuen Republik bekanntgemacht worden war. Nach diesem bestand das Jahr«!12 Monaten, jeder zu 30 Tagen; zur Ergänzung desselben hängte man am W5 und in den Schaltjahren 6 (joura vompieinentaire») Tage an. Die Schul-jahre, deren alle 4 Jahre eins war, bestimmte man nach einer besonder» Poriode, welche Franciade hieß. Statt der Wochen wurde jeder Monat in 3 M(Decadcn), jeder zu 10 Tagen eingetheilt, sowie sieh alle übrige Eintheilmpauf das Decimalsystem gründeten. Die Namen der Monate wurden so geMdaß sie durch ihre Ableitung die Jahreszeit ic. bezeichnten. Sie waren: HBvom 22. Sept. bis 22. Dec.: Venckemisire, Wcinlesemonat (Oct.); Lrumam.Nebelmonat (Nov.); krimaire, Rcifmonat (Dec.). Winter vom 22. Dec. bii22. März: Mvose, Schneemonat (Jan.); Ventose, Windmonat (MHpluvivse, Regenmonat (März). Frühling vom 22. März bis 22. Juni: 6-»min»!, Keimmonat (April); klurenl, Blüthenmonat (Mai); kranial, Wosenmonat (Juni). Sommer vom 22. Juni bis 22. Sept.: lileaaickor, Eniiomonat (Juli); Illormickor, Hitzemonat (August); kruotiäor, Fruchtm»(Sept.). Die 10 Tage jeder Decade hießen: 1) kimricki, 2) vuocki, 3)"r> h4) tjuarticki, 5) kjuinticki, 6) 8exticki, 7) 8eptücki, 8) Octicki, 9)!^om >>j10) veeacki (der Ruhetag), überdies hatte noch jeder Tag im Jahre seinen bosondern Namen, der aber nicht von Heiligen, sondern von derÖkonomie heW^men, und der Zeit, in welche der Tag fällt, angemessen war;miaire hieß Oaiottes, Möhren. Dieser Calender wurde auf Befehl NiiM.durch ein Senatsdecret vom 9. Sept. 1805 aufgehoben, und der allgemeine G