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Calderon
vinz eine Eentralcurie die Aufsicht führte, und ihnen den Namen 6M«r»ricontrrrpeoo gegeben. Er habe 20,000 Flinten unter sie austheilen lassen, abnals der König von diesem abenteuerlichen, ohne sein Vermissen begonnenen Unter-nehmen Nachricht erhalten, sei den weitern Fortschritten durch Eanosa's Entlas-sung und Verbannung Einhalt geschehen, die Verbindung selbst aber damals nichtaufgehoben worden. Diesen Angaben wird von andern Seiten widersprecht«Canosa trat am 27. Juni 1316 aus dem Ministerium, welches er nur 6 Mo»verwaltet hatte, und 3 Monate nach seiner Verbannung erschien ein königl.I,-cret, welches die Verbote und Strafgesetze gegen alle heimliche Verbindungen, atzin Ansehung der Ealderari, erneuerte und ihre gerichtliche Verfolgung befahl, ob-gleich sie früherhin Anhänglichkeit an den König und die gute Sache bewiesen hü-ten. Eanosa selbst hat in einer anonymen Schrift („I gikleri Ui nwntsgn»", Du-blin 1820) den Angaben des Grafen Orloff, insoweit sie ihn und die Ealdmiibetreffen, widersprochen. Sie sind, nach seiner Erzählung, nicht in Neapel, son-dern in Palermo entstanden. Dort wurden durch Lord Bentink die Zünfte (Um-trkmue) aufgehoben, welches grosse Unzufriedenheit erregte. Besonders die Kessel-schmiede (csläcrsri) ließen der Königin ihre Bereitwilligkeit erklären, gegen di«englische Herrschaft die Waffen zu ergreifen, und es entstanden daraus Gähm-gen, an welchen die neapolitanischen Flüchtlinge einen vorzüglichen Antheil nah«.Lord Bentink ließ diese nach Neapel schaffen, wo sie nicht ermangelten, auch Heidingeheimen Verbindungen gegen Murat thätig zu sein, und bei dieser Gelegenheitnahm eine der ältern Gesellschaften, die sich bis dahin Trinitarier genannt hatten,den Namen der Ealderari an. Als im Ministerium zu Anfang 1816 davor dieRede war, nachdrückliche Maßregeln gegen sie, als die Überbleibsel der Bandenven1799, zu ergreifen, nahm Fürst Eanosa sie nicht an sich in Schutz, wohl aber meinteer, daß man sich ihrer als eines nützlichen Gegengewichts gegen die zahlreiche«,und gefährlichem Carbonari bedienen könne. Den Namen Ealderari des Gegenge-wichts habe aber die Gesellschaft nie geführt, wie denn Fürst Eanosa in jenerSWtauch der Austheilung von Flinten widerspricht. Unter den Ealderari, welche netdiesen Aufklärungen doch eine Fortsetzung der 1799 vom Cardinal Ruffo geworbe-nen Haufen zu sein scheinen, waren fast lauter gemeine Leute, daher auch von ih-nen Nichts gedrückt ist, wie von den Earbonari. Eine einzige unbedeutende SW(ein Bogen) von dem Rcchtsgelehrten Pasqu. Tonclli („krevc ickea äell» caido-naris, 8ua oriAinc nel rcAno cki Kapoli, 8uo8copo, 8rra per-secui-wne e »»olic ke' nascere Irr 8ettu ckc' Oalclcrari", Neapel 1820) erwähnt ihrer. 37Calderon. Don Pedro Calderon de la Barca Henao y Riano, aus ein«,altadeligen Familie stammend, geb. zu Madrid den 1. Jan. 1601 , erhielt im W-tercollegium seiner Vaterstadt seine erste Bildung und studirte zu Salamancavor-nehmlich Geschichte, Philosophie und die Recht?. Sein poetisches Genie hatte sichfrüh entwickelt, denn schon vor seinem 14. Jahre schrieb er sein erstes Schauspich„IN osrro äel crelo" (Bd. 9 s. Werke). Sein Talent für diese Gattung von Poesie,das seinen Namen auf die Nachwelt gebracht hat, vielleicht auch sein reicher Erft-dungsgeist für festliche Veranstaltungen, erwarben ihm bald Freunde und Gönn».Als er 1625 Salamanca verlassen hatte, um in Madrid Hofdienste zu suchen, neh-men sich mehre Große des jungen Dichters an. Aber aus Neigung trat er 16A >«den Soldatenstand und trug 10 Jahre lang in Mailand und den Niederlanden mitAuszeichnung die Waffen. 1636 berief ihn Philipp IV. an den Hof zurück undubn-trug ihm die Entwürfe zu den Hoffeierlichkeiten, insbesondere die Verfertigung daSchauspiele auf dem Hoftheater. Im folgenden Jahre zum Ritter des St.-Jagv»r-dens ernannt, nahm er Theil an dem Feldzüge in Eatalonien. Der gegen Erwartenfrüh abgeschlossene Friedegab ihn seiner friedlichem Kunst zurück. Der König gab ihn,jetzt eine monatliche Pension von 30 eocuäoo cke oro, hielt aber auch sein Talent >n