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2 (1830) Bo bis C
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Caffarelli Caffee

Wissenschaften gewidmet und dem Streben, der Menschheit nützlich zu sein.digte den Grundsätzen der Revolution und diente bei der Rheinarmee als Capitalals aber der Nationalconvent den Armeen 1793 Ludwigs XVI. Hinrichtung HGbekanntmachen lassen, mißbilligte er dies, wurde dafür abgesetzt und 14Mönchsgekerkert, dann im MUitairausschuß abermals angestellt, und ging später nacht,,Rheinarmee zurück. Der Verlust eines Beins hinderte ihn nicht,als ChefdesGGcorps ander Expedition nach Ägypten Theil zu nehmen. 2) Sein BruderAugus,Generallieutenant, geb. den 7.Oct. 1766, lernte unter den sardinischen Truppen ^Kriegsdienst. Er machte dann fast alle Feldzüge des RevolutionskricgesFrankreichs Fahnen mit. 1804 sandte ihn Napoleon nach Rom, um den h,zu bewegen, ihn bei seiner Krönung zu salben; dann wurde er Gouverneur der Llericn, erhielt eine Stelle bei der Armee, war von 180610 Kriegsministech,Krone Italien und hernach im activen Kriegsdienste bei der Armee in SpaamNapoleon beförderte ihn zum Ehef der ersten Militairdivision während der hnMTage; seitdem wurde er pensionnirt.

Caffarelli, s. Majorano.

Caff« (Daniel), Portraitmaler in Pastell, geb. 1750 zuKüstrin, »M,beim frühen Tode seines Vaters eine sorgenvolle Kindheit. In seinem 15. z.wurde er von einem Stafsirmaler zum Zimmeranstrcichen, später zum Malen achtektonischer Zierrathen rc. gebraucht. Das Fortschreiten in der Kunst warddurch äußere Umstände gehindert, die ihn nöthigten, seinen Unterhalt als Schmder, später als Bedienter zu suchen. Doch versäumte er dabei nicht, sich im Ma-len zu üben. Eine vortheilhafte Anstellung als Kreisschrciber verließ er aus kniezur Malerei, indem er auf einer Reise nach Berlin 1778 einen Maler kennen l«,der ihn unter dem Versprechen, ihm seine Kenntnisse in der Kunst mitzutheilen, iiseine Dienste und mit nach Dresden nahm. Sein neuer Herr sah sich gehindnt,jenes Versprechen zu erfüllen, daher E. noch ein Mal Dienste nehmen musii,Hier erwarb er sich, in seinen Nebenstunden Jeden malend, der ihm nur Wwollte, die Fertigkeit, einem Portrait Ähnlichkeit zu geben, und dieses BorllMgewiß, wendete er sich in einem Alter von 32 I. an die Malerakademie in Dresden,deren Director, Casanova, ihn freundlich aufnahm. Nun studirte er die NMund da er sich zum Pastellmaler bestimmte, die Gemälde von Mengs, erwarb ftauch durch Fertigung und Mischung seiner Pastellfarben eine gründliche Färb»kenntniß. Nach 3jährigem Studium stellte er 1785 zum ersten Male, und z«sein eignes Portrait aus,'welche Arbeit ihm nicht nur den ersten Preis, sind»auch, durch die Empfehlung Casanova'«, die Bekanntschaft des Fürsten BeloMruss. Gesandten in Dresden, erwarb. Sein Ruf breitete sich während der 10Zahldie er in Dresden verlebte, sowie in der Folge von Leipzig, wo er sich häuslich m-Verließ, so aus, daß er seine Arbeiten in weit entfemte Länder brachte. DieB»fertigung der Pastellfarben lehrte er seinem Bruder, wodurch er den Grund zue«Fabrik legte, die ihre Farben ins In- und Ausland versendet. 1799 malten«Dresden den in Katharinas Geschichte bekannten Admiral Orloff nebst dessen Fa-milie in großen Bildern in halber Figur, die zu seinen gelungensten Arbeiten ge-hören. Von 1807 an besuchte er mehre Sommer Dresden und malte dort, M-züglich für den Lord Findlatcr, Copien auf der Galerie, die wegen ihrer dem PWungewöhnlichen Kraft und Wärme besondcrn Beifall fanden. Er starb den 1bJan. 1815 in Leipzig. 22.

Caffee. Bon Arabien, wo der Caffeebaum einheimisch ist, kam d»Frucht nach Ägypten im 16. Jahrh. 1591 brachte ihn Prosper AlpinuS aliArznei nach Venedig, 1644 findet man schon den Gebrauch desselben in FMreich und 1652 in London. Gegen das Ende des 17. Jahrh. brachten ihn d»Holländer von Mokka nach Batavia, und gegen 1710 von Batavia nach V