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2 (1830) Bo bis C
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342
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342 Byssus Byzantiner (oströmisches Reich)

im Styl ringt seine Leidenschaftlichkeit zwischen Überspannung und ErschlaffeIn Beschreibungen von Naturgegenständen, von Scenen der Welt, von Ansichtdes bewegten Lebens ist Lord B. Meister. Seine Muse herrscht mit Adlerblickeüber den Occident und Orient, Bilder holend aus Palmenwäldern und aus U-gebirgen. Nur auf England schaut sie nimmer herab, und am liebsten wi,g,sie sich in den üppigen Düsten des Orients, wo die Natur ein Engel und der Menstein Teufel scheint. Doch läßt sie sich träumerisch auf die Trümmer alter Gch, !und Herrlichkeit nieder, verzweifelnd an Gegenwart und Zukunft, bittere, fruchtlos,Lehren schöpfend aus der Vergangenheit. Wer einen Gesammteindruck siß-zuhalten vermag, wird das Wesentlichste dieser Charakteristik des Dichters in d«,großem Werken des Lords, inChilde Harold",'IRv kiaour",Manfred",,,belegt finden, während einzelne Züge durch einzelne kleinere Gedichte sich achgenauer werden erprüfen lassen.Beppo" undDon Juan" gehen ganzder Sphäre, in der sich die Poesie B.'s bisher bewegt hat, heraus. Sie Mleicht im Styl, frivol im Inhalt, oft unverschämt; nur der bittere Hohn MAlles, was dem Menschen heilig sein sollte, ist ihnen mit den frühem Werk«»gemein. Das GedichtMazeppa" bildet gleichsam einen Übergang von berechnGattung der Erzählungen zu dieser zweiten.Der Doge von Venedig" MTrauerspiel zu viel mit Beschreibungen, Raisonnements und Deklamationen «-geschmückt, und nicht frei von Theaterkunststücken, welche auch gewiß den Zu-schauer Hinreißen würden, wenn die Handlung nicht durch die eben gerügten Ausschmückungen zu sehr hingehalten würde. Lord B.'s Gedicht:1Ae islawl,«,Olrristisn rmck ln» varnraäes" (Lond. 1823) enthält einen Wechsel von sch«Bildern aus der Südsee, und Schilderungen der Empörung des Kampfes unddes Todes (auf dem histor. Grunde von Will. Bligh'sReise in das Südmm",übersetzt von Georg Förster (Berl. 1793). Ein andres Gedicht:Ueaven-uieartli, a rnMer^" (franz. übersetzt 1823), ist eine Scene aus der Sündflut. Zu,Allgemeinen rechtfertigt auch Lord B. Buffon's Ausspruch:Der Styl daMensch selbst". Die autobiographischen Memoiren B.'s vernichtete der Erbe die-ser Papiere, sein Freund Thomas Moore, aus Familienrücksichten. Wir be-merken noch, daß der Verleger Murray an B. nach und nach für seine GedichteanHonorar 15,455 Pf. St. bezahlt hat, und an Moore fürdessenLeben Byron-" -(1828) 4000 Pf. Aus einem Tagebuche, das sein Freund, Capit. ThmiiMedwin, der in Pisa mit ihm täglich umging, 1821 fg. daselbst gehalten he»,gab derselbeKonversation« ok I,or<I k^ron" (Lond. 1824) heraus. Außerdemvgl. man Lord B.'s Biographie von Wilh. Müller in denZeitgenossen", N.R., XVII; ferner1-oriI Lz-roll en Italic et en Krevs etv., aeeoinpagne s, ipieees ineilites par le itlargui« «Io 8s,lvo" (dem Vertrauten des Lords) skoud.1825), und dessenprivate vorrespondanev, ineluelinF kis letteru to >>>!inotlrvi" rc. (Lond. 1824, deutsch von Lotz). 29.

Byssus (Gossypium und Lylon), die Baumwolle, die aus Indien sch««zu Herodot's Zeiten, aus Ägypten aber noch früher kam. Mit Unrecht hielt nu«den Byssus sonst für eine feine Leinwand. Die aus dem Byssus verfertigten si>»>»Zcuche hießen insbesondere Sindones. Förster leitet das Wort Byssus aus dmKoptischen ab. Ferner verstand man im Alterthum und versteht noch jetzt »ntaByssus die haar- oder fadenähnlichen Auswüchse (den sogenannten Bart),verschiedene Arten von Seemuscheln sich an den Klippen festhängen. Bcsondeckzeichnet die Steck- oder Seidenmuschel sich durch die Länge und seidenartige M«'heit ihres Barthaares aus, woraus man noch jetzt in Sicilien und Calabrien schdauerhafte Keuche, auch Handschuhe und Strümpfe verfertigt.

Byzantiner. Das byzantinische oder oströmische Kaiserthui«,welches anfangs von Asien die Länder diesseits des Euphrat, die Küste des säM!»