3. Zeitraum. 2. Periode. 1. Zeitabschnitt. 2. Capitel.
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Schüler Fletcher ') erweiterte daher die Differenz von den Whitesicl-dianern noch mehr, aber eine von John Wesley (1770h gehaltene Consercnzerkannte, daß die Ursache von allem Nebel in der Ansicht liege: Christushabe das Sittengesetz abgeschafft; die christliche Freiheit enthebe die Gläu-bigen von der Beobachtung der Gebote Gottes.
Jede ihrer Gemeinden ist in Classen und diese in Banden gethcilt.Mehrere Gemeinden bilden einen Kreis mit einem Superintendenten, undeine Anzahl von Kreisen machen einen D istriet aus. Die religiös sittlicheBelebung der Volkömassen durch Unterricht und mächtige Beredsamkeit ihrermeist wandernden Prediger und Ausübung einer großartigen gemeinschaft-lichen Wohlthätigkcit ist ihr Hauptverdienst. Man zählt jetzt in Amerikaund Europa wohl eine Million Methodisten.
tz. 382 Die S w e d c n b o r g i a n c r.
8'weekenbaiv/, ar, ana oavwm.ia in voilw dainini dotweta »»:>, < »m iniralnlib-visu mint in ninmin 8pirituum 746 8>j> 8 1, 4. od. 7Vr/et. 3n>,833 bis jetzt 3 '7 Vera <Iir. not. enngil. »niv. tbsoi. nnvua eee!..^ms!. 77 l. ed 77,/e/. 33d>. 857 2 37 deutsch ebendas. Tafel, göttl.Offenb. a d. Lat. Tiib. 823 ff. 7 Bde. Derselbe, Swed. Lehre mitNück'icht auf die Einwnrse gegen sie u. s. w. Stuttg. 843. Vgl. Möhler,Lymbelik. Buch II. Jos. Görres, Eni. Swedenborg u. sein. Verhältnis!;ur .Uirchc. Spcier 828.
Der Bergrath E Manuel Swedenborg, Sohn eines Bischofs (ff17724, glaubte seit 1743, nachdem er sich wahrscheinlich in magnetischenZuständen in den Himmel und in die Hölle versetzt wähnte, sich berufen, alsWiederhersteller des ursprünglichen Christenthums und als Gottesgcsandterein neues und unvergängliches Zeitalter der Kirche zu begründen. Diese Voll-endung der christlichen Kirche ist nach ihm der neue Himmel und die neue Erde,das neueh immlische Jerusalem, welches mit dem 19. Juni 1770 be-ginne. Ungeachtet der scheinbar vorherrschenden theosophischcn Spekulationhat sein Lehrgebäude dennoch eine vorherrschend pra ktisch e Richtung.Indem er zunächst die protestantische Rechtfertigungslehre für sittcnvcrderblichhielt, kam er auf einen phantastischen Rationalismu s, und setzte andie Stelle der Trinität und eines VersöhnungStodcs die dreifache Offenbarungeiner einzigen göttlichen Person, zuerst in Christus, dann in Swedenborg.Engel und Teufel sind menschlichen Ursprunges, die Genugthnung Christi,Prädestination, Auferstehung des Leibes u. A. wird geleugnet. Seine dog-matischen Ansichten bestimmten den Umfang des Kanon, daher er vom N. T.nur die vier Evangelien und die Apokalypse aufführt, welche er mit großerWillkür interpretirt, was besonders bei Darlegung des im Wortsinne ver-borgen liegenden mystischen oder „geistlichen" Sinnes und bei der Erklä-rung apokalyptischer Stellen geschahEr erhielt viele Anhänger in Schwe-den, England, Nordamerika, Frankreich und Würtemberg, wo Tafel untergroßem Beifall eine Ausgabe seiner Schriften besorgte. Unserer trostlosenzerrissenen Zeit sagte das Gigantische seiner Phantasie zu, und der überspannteUebcrreiz im Protestantismus, der die Consequenz und die Einfachheit ver-schmähte, wandte sich zu den ungeheuerlichen und fortreißenden Erscheinungen.
§. 383. Missionen der Protestanten.
Steg er, die Protest. Missionen u. deren gesegnetes Wirken. 2. Aust. Hof 844ff. 3Thlc. W iggers, Gesch. der cvang. Missionen. Hamb. 845 ff. 2 Bde.
1) Leben Fletchcr's mit Borr. von Tholuck. Lpz. 834.
21 Tafel, die Göttlichk. der h. Schrift od. der tiefere Schriftsinn. Tiib. 838.