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3. Zeitraum. 2. Periode. 1. Zeitabschnitt. 1. Capitcl.
bunden, oder nach den weitverbreiteten Lehrbüchern der Jesuiten Busen-baum (s. S. 804.) und Voit') in der Form der Casuistik behandeltbisweilen durch den Streit über den P robabilismuS erweitert. Einerentsprechenderen Methode näherten sich Malebranche itruita da rnoinlo,der Janscnist Peter Nicole (asj-nis da mvimla) und der OratorianerBern. Lamp'). Am weitesten verbreiteten aber die Idee» des Christen-thnmsSalignac de laMotteFcnclon '), EB.von Cambray (ff 1715s,und Bossuct, B. von Meaur (ff 1704), die Zierden des Jahrhunderts,jener durch Tiefe des Gemüthcs, dieser durch klaren durchdringenden Ver-stand hervorragend *).
Die umfassendsten Leistungen wurden sedvch im Gebiete der histori schenWissenschaften zu Tage gefördert. Was die Mauriner, Orato-rianer^) und Jesuiten damals für die Patristik, die christliche Alter-thumSwissenschaft und Kirchengeschichte leisteten, wird stets anerkannt bleibe».Aus den letzter» machten sich besonders Frvnto !e Due, Sirmonb,Job. Garnier verdient; die Namen der Mauriner Montfaueon,Mabillon, Massuet, Rninart, Iulian Garnier, delaRue,Tou tta e, Mart ian ay, P rud ent. Mar a »uS, des Dominicaners Com-besis, Vallarsi, und IeO. uie n und der übrigen großen Gelehrten Cote-lier, Launoi, Baluze. Valesius u. A. werden stets in der theologische»Litteratur glänzen. DuP in und C eilt i er schrieben ausführlich über ras Lebenund die Schriften der kirchlichen Schriftsteller. Für eine kritische Behandlungder heiligen Schrift wurde eine treffliche Grundlage gelegt durch den KritikerRichard Simon"), der sich jedoch oft zu Hyperkritik fortreißcn ließ, wo-durch er Bossuct und du Pin zu gerechtem Angriff herausforderte. En, glei-ches Bestreben zeigte sich bei Houbigant für den Tert des A. T., doch mitdem Bemühen, den schädlichen Einfluß des Rieh. Simon zu vermeiden. J ac.leLong (ff 1721) verfaßte ein Verzeichnis? aller Ausgaben und Ucber-setzungeu der h. Schrift ilnldiotliacu sncrau Für die Hermeneutik zeigtesich tbätig der Mauriner Martianay (ff 1717), sowie der OratorianerBern. Lainy das Vorbereitungsstudium der h. Schrift auf eine brauchbareWeise anregte'). Der Jansenist de Sacy gab oft tief eingehende Bemer-kungen über die ganze Bibel zu seiner Uebersetzung, wogegen der Bencdie-tiner Calmet sich in seinem Commentare über die gesammtc heilige Schriftdurch einfache Erörterungen des Sinnes, »och mehr durch die damit verbun-denen archäologischen Untersuchungen ein Verdienst erwarb. Auch was ka-
1 ) 8. .1., 1'I>c-»I<>xi.-> morulis. bVireeli. 769 .Vuauu 84! u. oft. 2 V«I.
2) vömunstrutiou >l<: la verite st. de In. --uiututä de I:r mortde elu'et'imno.17,r. 688. 12. Unnau 706. 5 37 deut. übers. Lp?. 737.
3) Oeuvres spirit. 2emsr. 725. 5 37 12. übers von M. Claudius. Hamb.2. A. 823. 3 Bde. auch in Solothurn Oeuvres uauv. öd. I7,r 838. /tanket,bist. de 7>anes 17ir. 809. 3 37 beut, von Feder. Würzb. 8ll- 12 3 4'de.
4) Oeuv. Von. 736 sg. 5 3. 4. 17,r. 744. 4 '17 1 Oauv. pasil,. .4,u>l. (!7u3
753. 3 3' 4. Oenvr. eempl. Onr. 836. 12 37 4. bist. 6a Nuss. ?«r.
814. 4 37 deutsch von Feder. Sulzb. 820. 4 Bdc. — 5) Vgl. S. 27. N. 4.
6) Äraüarff bist. arit. du laxta du V. 37; bist. ,rit. >1» bl. 37.
bist. arit. das varsiuus du U. 37; bist. erb. das priuaip.nix avunneutnteurs dnbi. 37 — Dagegen es» TV«, dissert. nreliuiiuaire snr In bilde ; ö»ns»at, dakensodo in 3'riidttinu et das 8t. I'eres. iOauv. nouv ad. 17,r. 836. 37 II. p. 120—3293
Graf, Rich. Simon. (Beiträge zu d. thcol. Wisscnsch. Hst. l. Strahl». 847 .3 .
7) -5ppnrÄtus ad bililiu suara ste. (Iratimiouvli 687 t.