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3. Zeitraum, 1, Periode, 2. Eapitel.
und Diakonen mit den dadurch crtheilten hierarchischen Stufen wurden »»Artikel 30 im Gegensatz zu den andern Fraetioncn des Protestantismus alsetwas Wesentliches und NvtbwcndrgcS ui der Kirche beibcbalten.
Der „durch das Gesetz ctablirten Kirche" entstanden auf ihremeigenen Gebiete Gegner: N o n c v n so r m i st e u oder P urit a n e r. Sie fandendie Liturgie dem Papsithum zu sehr confvrm; die Suprematie der Königinließen sie sich gefallen, weil und so fern sie kcmc päpstliche sei; verwarfenden Episkopat und dessen Ableitung von den Aposteln vermittelst derkathol, K i r ch e (E p.r s k v palk i r ch cnnd P rcsdpter i a n c r), — AlsMaria, Königin von Schottland, von einem meuterischen Aufstande gedrängtwurde (1568 >, nahm sie die von Elisabeth dargebvtene Ausnahme an, fandaber ein Gcfangniß. Zu ihren Gunsten wurde ei» Aufstand kathol. Edellcuteangczcttelt; und seitdem ste gcrte sich me Abneigung der Königin gegen dieKatholiken. Sie wurden zu Hunderten hingcrichtet, obschon die Masse der- ,selben für die Königin sich erhoben hatte. Als Pius >8 nun noch gegen ,Elisabeth die Excommunieation auösprach (1570), wurde das Loos derKatholiken immer drückender. Die Strafe des Hochverraths wurde auf duAnnahme und Befolgung von Bulle» und Breven des Papstes oder auf Ver-werfung des Supremats der Königin gesetzt. Die Weigerung, dem prote-stantischen Gottesdienste anzuwohnen Jemis-umvj, wurde mit Geldstrafen,mit Gefängnis und körperlichen Züchtigungen geahndet. Förmliche Inqui-sitoren drangen in die Häuser ein, um Papiere oder Aeußeruiigen zu er-haschen, die sie suchten. Ui» das Ausstcrben kathol. Priester zu verhüten,errichtete ein Engländer Wilhelm Allen zu Douay in Flandern ein Seiui-narium (1568) für die kathol, Kirche Englands. Elisabeth verfolgte das-selbe unaufhörlich, bis es nach Rheims verlegt wurde. Auf Einwanderungsolcher Missionäre stand Todesstrafe, so wie auch darauf, sie zu beherbergenoder bei ihnen zu beichten. Zugleich war cö bei Todesstrafe verboten, in Eng-land Priester zu weihe»; alle noch vorhandenen sollten binnen 40 Tagenaus dem Reiche verbannt werde» (1584); mehrere wurden hingcrichtet.Nach 19jährigcr Haft wurde das Schicksal der Maria von Schottland ent-schieden (1587), nicht auf Grund authentischer Dokumente, sondern vonAbschriften. Die verhaßte Nebenbuhlerin sollte geopfert werden, unddazu war jedes Mittel gut genug. Kein kathol. Priester durste das unglück-liche Opfer mit den Tröstungen der Religion versehen; eine von PiuS V.eonseerirte Hostie fand jedoch Zugang. Als das Haupt siel, rief Graf Kentaus: „Mögen alle Feinde des Evangeliums so zu Grunde gehen," was diewahren Motive der Bluttbat vollkommen bekundete. Dennoch durste Elisa-beth ans die Treue der kathol. Untcrthanen zählen, sobald daö InteresseEngland's in Frage stand. Als Philipp'S II, unüberwindliche Armadalanden sollte, eilten Kcckboliken wie Protestanten zur Verteidigung derRcgcntin herbei. Dessen ungeachtet dauerten grausame Verfolgungen gegendie Katholiken fort.
Auf Elisabeth (st 1603) folgte Jakob I,, König von Schottland, derSohn der Maria Stuart. Die Katholiken hofften von ihm einige Erleich-terung, und wohl mochte er dazu geneigt sein; doch der Strom riß ihn fort.Unter dem Einflüsse des puritanischen Fanatismus wurden die Strafgesetzegegen Hochverräter und Recusantcn geschärft. Die in Folge dessen beab-sichtigte, zur glücklichen Stunde noch entdeckte Pulververschwörung(1605) hatte die Hinrichtung des Jesuiten G arnet, der rm Beichtstühle