§. 3V>. Cnlvin's Reform in Genf. Beza.
765
s enKi/n/. ststeemu u>^»rnmc^»e lituwae cjuusclam, ex nnteiAr. in Iiilcl. Oat!>.
7kretc><7,n,:.-,/e/'. l-po. 835. Oeuvre» krun^uisee 3s .7. (lulvin., >>rece-,!ee» 3e »u vie per lliöacl. lis/e er,. 1'ar. (2 Abhandl. üb. den Zustandder Seele nach dem Tode, üb. das Abendmahl u. A.i — I.'bimoire ,!el.cvie ca I» merk 3e ,7. tlnlv. pur 'jlisi.il <1s Istüne. Oe». 564. Iiint.
ile In vie cle Oulv l'ur. 577 ». oft. Hcnrv, Leben Calv. Hamb. 835 ff.4 Bde. Beleuchtung der Vorurilvilc wider die katbol. Kirche n. s. w. Bd. !.A. 102 ff. v-4ne/ Icirccare cle >u vie. cll.» auviuoss et >>S8 (l(»tti'4,c-zc!e Oalvin. Our. 84> 2 V.3 demseb. Angsb. 843. vgl. sircib. Kirchen-lerikon ». v. Calvin Hundeshagen, die Confliete des Zwinglianism.,Lntberih. u. Calvinism. in der 2'ern. Landeskirche. 2^er» 843.
Calvin, der Sohn eines Böttgcrs, war zu Noyon in der Picardie gcbo-rcn l lll. Juli 1506). Sein Later harte ihn für das Studium der Theolo-gie bestimmt, dem er sich auch mit glücklichem Erfolge ergab. Schon als Stu-dent wurde er wie Zwingli wegen seines anerkannten Talentes durch mehrerekirchliche Bencfieien unterstützt; später ergab er sich mit Vorliebe dem Rechts-studium und trieb die Theologie nur nebenbei. Er war durch PeterOlivc-ta» zu Paris und Mel chior Wolmar zu Bvurges mit den Grundsätzender Wittenberger Theologie bekannt geworden, und beschäftigte sich beson-ders vielfach mit Luther's Rechtfertigungslehrc. Als er sich mit Entschieden-heit für die lutherische Reform in Paris anüsprach, mußte er auf Veranlas-sung der Sorbonne die Stadl verlassen; doch fand er durch Margaretha vouNavarra einigen Schutz bei Franz!. Nach vielfachen Wanderungen kamer nach Basel ( 1534 ) und unternahm es , die Kirche zu reformircn. Seinedogmatische Ansicht legte er in seinem an Franz I. gerichtetcnHauptwcrkenieder'). Dadurch gewann er viele Anhänger in Frankreich, und selbst diercformirten Schweizcr-Eautone näherten sich ihm, weil sie durch die gcmüth-lvse, flache Auffassung Zwingii's vom Abcndmahle nicht befriedigt waren.Calvin hatte die h. S chr i ft zum Beweise seiner Ansichten kunstvoll benutzt,aber derselben auch seine dogmatischen Ansichten gewaltsamer aufgedrnngenals irgend ein Anderer vor und nach ihm. Auch erkannte er, selbst in derSpekulation einheimisch, diese bei den Kirchenvätern und Scholastikern meistan, und weit davon entfernt, wie die sächsischen Rcligionsneucrer, die klas-sische Littcratur und die griechische Philosophie aus der christlichen Welt ver-bannen zu wollen, schätzte er dieselben, und war selbst durch Scharfsinn undBeredsamkeit ausgezeichnet. Allerdings hat er mehrere Ideen Luther's aus-genommen, aber sie folgerecht entwickelt und in klare Ordnung gebracht:auch hat er mit Luther die g roben S ch i m psredc n und L a st c r u »-gen gemeinP:. Genf wurde der erste Schauplatz seiner Unternehmungen.Der ungestüme Wilhelm FareI und sein Genosse P e tcrViret, diein der französischen Schweiz, besonders im Waadtlandc die neuen Neligivns-
1> Iimiitnt. reich. < 1,1'iel. uff reo. brunc. tkrm. 536) rtruenl. 539. Oen. 556.ecl. 22-o/ucL ltercst. 834 m,. 2 I'. Das Werk bestand ursprünglich aus 6 Ab-schnitten, dann aus vier Büchern: I) 3s eaMirlans erecnewu-, 2) 3e cao»n»msl)ei rssteniptarie, 3) eie inacla psreipismlus 44 3«. extrem!» remestns
nel oalutom. vgl. ksercke«. eie staun. Onlv. inr-iiliit. re!, ebr lmiusoKun. Orue-mngi.-, 1'. !,. i>) j.)
2 r Gegen den gelehrten Theologen Alb ertus Pighi.us, der seine furcht-bare Prädcsiinationsthcorlc bestritt, richtete Calvin die Schriften: Im awe.na6e! tirueilertinuiieno und 3e lil.era urlülri». In deraorstcrn sagt er: Paula!>>>st lüirmn eciilum mvritur pigbiu». lüro» ne a«nt marlna ineultureng aüiuiits lueubratittnss nie convertl, u. A,