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2. Zeitraum. 2. Periode. 1. Zeitabschnitt. 1. Capitel.
unserer Mutter, verwehrt sein, ihrem Bräutigame anzu.hängen. Niemals durfte i ch zugeben, daß Häretiker,brecher und Eindringlinge sich dieSöhne der Kircheunterwarfen und die Schmach ihrer Vergehen auf sieüber-trügen." Bald darauf starb er (25. Mai 1085) mit den Worten (nochPsalm 44, 8): „Ich habe das Recht geliebt, das Unrechtgehaßt, darum sterbe ich im Exil," ein treffender Commcntarsei-nes mit reicher Gnade begabten Lebens ').
Aeußerlich überwunden lebte Gregor'S großer Gedanke: die Freiheitder Kirche durch Losreißung der Bischöfe aus der Ab-hängigkeit von der weltlichen Macht fort. Der Altar ward eineFreistätte gegen die Gewaltthätigkeiten des Thrones; einzelne Städtegelangten zu Freiheit, deren unvorhergesehene Wirkung sich fitt dieMenschheit vortheilhaft zeigte. Waren auch seine Handlungen und sein Plannicht stets frei von falschen Folgerungen; verdienen sie dann ihrer Groß-artigkeit wegen nicht dieselbe, wenn nicht eine noch höhere Bewunderung,Achtung und Verehrung als die Siege der Römer? Keiner wird Gregorerheben, ohne sich selbst zu erheben, und in Wahrheit sind eS gerade dieedelsten Geister seiner Zeit und der Nachwelt, welche ihn erkannt, ge-würdigt und bewundert haben. Papst Benedict XIII. hat ihn (1728) unterdie Heiligen der Kirche Gottes versetzt * *).
§. 215. Victor III. (1086-87); Urban II. (1088-W).
Vrctor. III. obren. wousst. Osssin. (TUttratorr, 8crixtt. rer. Itsl. 1. IV. x151.) Mrnsr. I?. XX. x. 630. Die Biographien von T'a-räsM.und LsrriarL (Mtratorr. 1. III. k- I. x. 351.); nach und mit
den Quellen: Nnrnart in MrörAow st Nrrmart, oxx. postbunr. kar.724. 4. Vgl. besonders LsrurMros Oonstant. bei Ilussrwsim, moimMiUarer. Xlem. ste. 3?. II. — Urban's II. Briefe u. Urk. bei MM. 7.XX. p. 642 8g. Larck«»«. 7. VII. k. II. x. 1627 8g.
Wie Gregor bereits auf die Wahl seiner Vorgänger Einfluß geübt hatte,so that er dies auch auf die seiner Nachfolger. Er hatte auf DesideriuS,Abt von Montecassino, Otto, Cardinalbischof von Ostia und Hugo, EB.von Lyon, hingewiesen. Obschon König Heinrich und Guibert in Rom einenmächtigen Anhang hatten, wurde doch Desiderius gewählt. Dieser aberkonnte erst nach langem Kampfe bei der traurigen Lage des einjährigenInterregnums und auf die dringenden Ermahnungen des Concil'SvonCapua sich entschließen, seine Einsamkeit zu verlassen und dem verklärten
1)Paul Bernried, und mit ihm stimmen die meisten fast wörtlich über,ein, vits <?rsA. VII. c. 108: Xclstsntibus si sxiucopig st csräinslibns euwguepro Isboribuu ssnetas eonvsrsstioniu st äoetrinss bestiüesntibu8 resxMÜ:sAO krstrss msi äilseti88imi nullos Isborsu msou slicusuu momsnti kueio, >uboc solummoäo conüäsns, guoä ssmxsr clilsxi suutitism st oäio dubui insguitstem, xroxtsrss inorior in sxilio.
*) Man vgl. selbst das heftigste Manifest gegen Gregor, die ex. Ilreoilerici,sxiss. Viräuusns., bei Mrrte-re st T-rircmÄ, tbsssur. novus snecclot. I. Ix215. Das kirchl. oibeium rühmt ihm nach: univerusm scelssiam miriüce illu-strsvit. — 8iout 8vl silulsit in scelssis IIsi: — libektsti seelsuise restimen-clss, sxtirxsnclis erroribus st oorruxtslis tsnto stuäio incubuit, nt ex 4xo-stolorum sststs nullu8 kontiüeum 1ui88S trs.cts.tur gui msjorsg xro ecclemnVsi Isborss moleutisugus xsrtulerit, aut gui xro ssu8 libsrtste scrius xugua-vsrit. - Vir vsrs sanctus, criminum vinäsx st scsrrimus eeclssise äekeusor— xluribuu in vits st xost mortem rüirseulis clsrus.