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2. Zeitraum. 1. Periode. 2. Zeitabschnitt. 6. Capitel.
geiz und Sittenlosigkeit wenigstens Manches für wissenschaftliche Bestrebengen. Der fromme Patriarch Ignatius mußte Parodien des Heiligsten Mkaiserlichen Hofe ansehcn: doch die Verstoßung der Gemahlin und den blut-schänderischen Umgang mit der Schwiegertochter ertrug er an BardaS nichtEr schloß ihn nach vergeblichen Ermahnungen von der Communion ansEben so wenig willigte er in die Zumuthung, die Kaiserin Theodora nnrihre Töchter als Verstoßene in ein Kloster aufzunchmcn. Der Kaiser nnbBardas, darüber erzürnt, ließen Beschuldigungen schmieden, den Ignatiusund seine Anhänger absetzen. Photius, ein kaiserlicher Verwandter, nochL aie, ward zum Patriarchen geweiht (858). Zwar entsetzte ihn eine Sy-node zu Et. (859), aber alsbald suchten die vom Hofe unterstützten knechti-schen Bischöfe die Rechtmäßigkeit der Absetzung des Ignatius darzuthnn.Zur Anerkennung des Photius und Beilegung der Kirchenspaltung wandtesich der Hof an den P. Nico laus I.; Photius bcthcucrte heuchlerisch, nnrmit Widerstreben das Patriarchat angenommen zu haben. Der Papst ließsich nicht täuschen und sandte Legaten nach Et. Diese aber, einerseits vonallem Verkehr zur Erreichung der richtigen Ansicht abgcschnittcn, und ande-rerseits durch Photius bestochen, stimmten der unkanonischen Weihe des kannzum Bischof bei. Zur Strafe ercommunicirte sie der strenge Nicolaus, denPbotiuö versetzte er in den Laienstand zurück (863). Die Erbitterung hin-über steigerte sich noch mehr, als der König der Bulgaren, dessenUn-tcrthancn von den Griechen bekehrt worden, mit Rom in Verbindung trat(866). Jetzt kam Photius noch zu der Einsicht, daß mit dem Kaiser auchder Primat nach Et. gewandert sei, und hob alle nur jemals hervvraetrctkmnGegensätze beider Kirchen hervor'). Darunter konnte aber nach derganz richtigen Bemerkung des später» EB. Th eo phyl akt nur
die Controversc über liliogtiö')von Bedeutung sein. Durch sic allein vermochte Photius die Griechen zu blen-den Die letzter» nämlich waren bei der Bestimmung des zweiten ökmmni-schen Concils zu Ct. (38l >, der h. Geist gehe vom Vater aus, d. i. aasdem Wesen des Vaters, stehen geblieben. Dagegen war man im Abcndlandc, be-sonders durch die unifaffendcn und ticfeindringcn'dcn Erörterungen desHilariusve»Poitiers, Ambrosius, Augustinus n. Leo des Gr.') in der Specula«über das Verhältnis, des Vaters zum Sohne und h. Geiste weiter gekommen l i.S. 206 ff. >. DaS Verhältnis, des h. Geistes zum Vater und Sohne bezciebaeleman nach dem Vorgänge des genannten großen Theologen durch die Formel: eigehe wie vom Vater, so auch vom Sohne aus. Hicmit waren amb sie
Is D/rot/r 6P. 2. b. p. 247 8<I-
2) De (-nren , clwsvrt. clo proesssious Lpiritus 8t. (vor s. sü. »pp./ob.Dermales»«'. I.); sVccke/r, bistornr controvors. i;ruocor. «t lutinor. ile pro-coss. 8piritus 8t. /cm. 757.
3) ckVrotrr 6un8tuntliu>p. libor >Ie 8piiut. 8ti. inz' 8 tug 0 Aiu, gusw nntls varns
illu8tratum ne tbeolvZiae eri8i sulgoelum nune ml. /. //or-enrÄber,
Rutieb 857.
4) AuAuskl». clo Triuit. IV, 20: Xse pv88umu8 ilieere, guocl 8pir. 8t. st»7-Aeo no» Lroceckat, noguo cnriiu truotru. idoin 8piritn8 et 1'utri8 et l'iln 8p>-ritu8 clicitur. Xoc viclso, guill uliucl oiKniticare voluorit, cum 8utlluus in la-oienr >Ii8> ipuloruin ait: uccipite 8pirituin 8t. Xogue ynim tlutuu illo corporeus8ul>8tkintia 8piritu8 8t. luit, 86cl ilenroimtrntio zier congruuin uiZinfieulionew.non tanluni u kutrs, 8ecl et u Xilio procestero 8piritum 8t. Vgl. V, lk.Xl,29. 47. 8i guiclguicl kurbot, cls ?utro buliet Xilius: cle 1"utrs bubst utigus, ut0 t cle illo proesclut 8r>iritus 8-rnetus.