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2. Zeitraum. 1. Periode. 2. Zeitabschnitt. 5. Capitel.
sicht Berengar'ö war, dafür spricht wohl, daß er mit Verkennung eines qlv-rificirten und spiritualisirten Leibes auch geleugnet hat, der auferstanden!Christus sei durch verschlossene Thüren gegangen.
Die Veranlassung zum Ausbruche des Streites war ein Briefwechftimit Lau frank, Scholasticus des Klosters zu Bec in der Normandie demCB. von Canterbury. Berengar warf nämlich dem Lanfrank vor, daß ervon Scotus Crigcna abweiche, und die Ansicht des Paschasius Radbemsvertrete. Von diesem Briefe erhielt P. Leo IX. Kunde, und auf den Sy-noden zu Rom und Vercelli (1050) wurde Bcrengar's Lehre verdamm,daS Werk des Erigena verbrannt. Da der Streit weiter um sich grijfwurde unter dem Vorsitze des päpstlichen Legaten Hildebrand eine Sy-node zu Tours gehalten (1054), und Berengar zu einem, den Worten nachmit dem kirchlichen Glauben übereinstimmenden Bekenntnisse vermocht. DMhinterging aber Berengar den Legaten, dessen Aufmerksamkeit mehr der äns-sern Leitung der Kirche, als dogmatischen Fragen zugewandt war, offenbardurch zweideutige Worte und dialektische Künste, durch den Schwur, erglaube wirklich, daß Brod und Wein nach der Cvnsecration Leib«Blut Christi seien. Da dies bald erkannt wurde, mußte Berengar ans einerSynode zu Rom (1059) unter Nicotaus II. sein Buch verbrennen, undein Glaubensbekenntniß vom Cardinal Humbert in ausfallend hart-klingenden Ausdrücken unterzeichnen, das keinen weiteren AusflüchtenRaum zu geben schien ^). Kurz nach seiner Abreise verwarf er aber die
vorn ssd latenter eontiueri, et nt sumi possinc. guodammvdv, m lta ilixmi»,Epanarr. Ißt liano ipsius LerenMrn 8ul>tiliorem esse seMemia.» ich,ntAber das zweite behauptete schon I. bemerkend, daß nach Beren-
gar nur M-nra guasdam st similitudo bestehe. Behauptet ja auch Berengar,Xon miuu8 koorttsone dieitur, panis, gui pouitur in altari, post con-
secrationom ost eorpus Lbristi, st viniuu Siuipul?, iiuam elieitnr, Olirislun es,Iso, Odrislus ost aznus, Olrristus est summus alrAnIaris lapis. Besonders be-deutsam zur Feststellung der wahren (mit Calvin verwandten) Ansicht ijl Fol-gendes in dem 3ten Fragment IlarsuAnrii sp. rri! rLdolin. Nachdem Berengarschon in der Schrift äs saera eusna gesagt: wie der ganze Leib Christi in denTod hingegeben sei, ita Italiens Votum integrnmlpis Olrriati enrjuis n.cipi hiersai-roineutuin ulturts), wie der Leib Christi aber im Himmel verbleibe,nichts sinnliches mir ihm vergehe, er also in seiner ungerrennlen Einheit bleibe,so könne der Genuß nur ein geistiger sein und darin bestehen, daß sich derGeist des Genießenden zu dem im Himmel befindlichen LeibeChristi erhebe. Weil nämlich Christi Leib und Blut gemäß der h. Schriftbis ans Ende der Wclr verbleibe, so könne kein Gläubiger sich denke», se ulret'ei-tionem aiiiirms suas acr-ipsre ms: loram ot integrum Lei sui enriiem.non autsm euolo devoeatam, soll! /» eoako i/ra/mnte»!, guod ore eorporis üorirntio nullit psrmiktit, eordis, -cd vidsnduui I>oum mumlati, clevotioiiö sputio-klssiuiit, nullit indignitats. irullis tisri proliilistur angn8tÜ8. Auch sei cs un-möglich u. der göttlichen Majestät höchst unwürdig, den ganzen Christus ore cor-poris zu empfangen, ne per live (lliristi eorpus tvtum ronstat, aeeipi ab in-teriori liomius, üclsiium eorllo, nun ors. Bezüglich der zuversichtl. BernsnugBcrengar's aus ältere Väter und Kirchcnschriststeller, welche die Eucharistie oft8psei68, similitullo, ügura, sigunm, mz-sterium ote. genannt, ist sehr treffend,was Lanfrank in sr. Gegenschrift e, 20 antwortet: Um den ganze» llmfangdes Sacramcnts zu bezeichnen, werde man auch jetzt diese Beziehungen gc-brauchcn müssen. Vgl. lb'e/karmE««, do saerrr eurliaristia. lib. III. c. 18.
I) «Dausm st viuum, gun.6 iir nltnri pounirtur, post consserationem nousvlum saeramentum, sod etiam verrmr eorpus st aanguinem Domini nostnllosu 6 Irr. esse. st sensualiter uou solum saeramento sed stinw in verimis