§. 205. Erster Abcndmahlstrcü. Paschasius RadbertuS.
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der horten Behandlung Gottschalk's unzufrieden, Andere meinten, Rabanusand Hinkmar seien in der Verurtheilung Gottschalk's der Lehre des hl. Augu-stinus z« nahe getreten, und begünstigten den Scmipelagianismus. FürWtschalk erhoben sich Ratramnus, Mönch von Corbie, NemigiuS,EB. von Lyon, Prudentius, B. von Troyes, und der Abt Lupus vonsterriers, ein geschmackvoller, durch classische Bildung ausgezeichneterSlluiftstcller seiner Zeit. Gegen ihn schrieben Rabanus, Hink mar,und ans des letztem Veranlassung auch Scotus Erigena mit speculativerKühnheit, mehr von philosophischem als theologischem Standpunkte'), derMagister Florus und der EB. Arnold von Lyon. Von jenen Gegnerngedrängt, benutzte Hinkmar die zweite Synode von CHiersy (853),wo in richtiger Vermittelung gegen Gottschalk die 4 sspitula (Usinoonsiaaufgestellt wurden: 1) eö gebe nur eine Prädestination Gottes, 2) der freieWille des Menschen ist durch die Gnade geheilt worden, 3) Gott well, daßalle Menschen selig werden, wie auch 4) Christus für al le Menschen ge-storben ist ^'). Der schriftstellerische Kampf dauerte noch einige Zeit fort.Remigius sammt den andern Anhängern Gottschalk's wollten sogar aufeiner Synode zu Vale nee (855), indem sie die 4 Artikel von Chiersy miß-deuteten, die zweifache Prädestination zu einem kirchlichen Dogma stem-pel". Der angerufene P. Nico laus l. ertheilte den Beschlüssen nicht dieB.Mgung, und mischte sich überhaupt nicht in den Streit. Endlich ver-ständigten sich die beiden Erzbischöfe, und auf der zahlreichen Synode zuToucy in der Diöcese Toul (860), wo auch Mitglieder der Synode vonBalencc erschienen waren, wurde durch Annahme des von Hinkmar ver-faßten Sonodalschreibens die Streitfrage beigelegt.
tz. 205. Erster Abcndmahlstrcit. Paschasius Radbertus.
Änääsrt«,?, äs eorp. er sanZ. l)c»uiui s. äs saeramsut. zuerst831, überarbeitet 844. (lllartene er Hrrrcrnrs, ca», ampl. 3'. IX.) einst,a! I'ruäegarä. et aä Oarol. Oalv. u. expositi» iu ZIattb. 26, 26. in Älu'-te»e sre. I. e. Laöa»re lcka«?'? sp. all Ileribalä. s. posuiteutials eap. 33.lÄuiutt. vsti. auaclvt. sä. II. p. 17. u. I'un/s» Isett unt. 's. II. ?. II.
l) Der Zeitgenosse X7u?urs an der Domschule zu Lyon (st um 860)
rügt an ihm t >,u> velut Oe prasseisutia st äs prasässriuatious äivina /?«???a-»!», et n! iims glnriatur, M,?o«oz-L«or's a»V«t«re«takso»»ö««s äisxutuos , unllaratiüne rsääita sire scripturaimm sivs 8t. katruw auctorituts praslata volutesguemlasttsnsmla, -?«» Luscr^?'aes«???t?one äeüu>rs ausus est. (bibl. max/s.XV.)
Leus elegit ex massa psräitiouis, sseuuäum prasscieutiam suam, gnosper xiatiam praeässtinavit aä vitam ; st vitanr illis praeässtiuavit astsrnaw.laeleras mUeiu, guos sustitias suäieio iu massa peräitiouis rsliguit, xerr7«-ws pmesciuit, seä von, ut perirsut, prasässtinavit. I'oeuain autsm illis,gnia suLttts sst, praeäestiuavit astsruam. Xe psr boc «na?» vsi xraeässti-oaäovem lantummoäo äieimus, guas <rnt aä äouum psrtiust Zratias, aut aäreiribmiouem sustitias. klabsmus liberum arbitriuin uä bonrmi, prasvsutumet LilMnm Zratia; st babsuius liberum arbitriuw aä malnm, ässsrtum Zratia.biberum rrutsm babsmus arbitriuw, guia gratia liberatum st Zratia äs cor-rnpto senatum. — Deus o???«e« bsmiuss sius sxcsptions vult salvos tleri,I>cet nun omnes salvsutur: gunä autsm guiäam salvautur, salvantis sst äo-nnm; gnocl autsm guiäam psrsuut, psrsuntinm sst. msritum. — Xullus sst,mit vsi srit bnmo, pro guo (Obrist,us) passus nou lusrit, liest nou omusspassioms ssus mz'stsrio rsäiwautnr. tguoä vsro omuss passiouis gjus m^sts-no non reäimuutur, uou rssploit aä maguituclinsm st prstii eopiositatom,eea au inüdslium st aä uou crsäsutium sa üäs, guae per äilsotiouem ope-Mw, resxicit xartem. Man«?. I. XIV. x. 920. Larck«M. 3?. V. x. 18.
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