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Universalgeschichte der christlichen Kirche : Lehrbuch für akademische Vorlesungen
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z. 199. Möiichscongregationcn dieser Zeit.

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Gast ausgezeichnete Verdienste erworben. Leider drang die Verbesserungdieseszweiten Benedict" nicht allgemein durch und wirkte noch weni-E überall nachhaltig. Selbst die Verordnung der Synode zu Nom (827),Kim Laien mehr zum Abte zu wählen, wurde nicht überall beobachtet. Seitpcn Parteikämpfen im fränkischen Reiche und den verheerenden Einbrüchenkcr Normannen im Westen und der Ungarn im Osten wurden die Klöster oftacplünbcrt, die Mönche vertrieben, und bei ihrer Rückkehr brachten sie daSWerben der Welt mit in die Klöster. Andererseits rächte sich der Wider'sprach des Rcichthums mit dem Gelübde der Armuth furchtbar an ihnen.Traurig ist die Schilderung der Synoden zu Metz und Troöly (909)vom Mönchsleben').

Zekt wurde in Frankreich durch den frommen Eifer Wilhelm'S von Aqui-tanien die Abtei von Clugny in der Diöcese Macon für die Klöster unddas ganze christliche Leben ein neuer Sauerteig und half der Kirche auch dirzreiheit erringen. Ihr erster Abt, der fromme B ern o (910), erwarb ihrbereits große Achtung; sein noch größerer Jünger, der h. Odo (924-41),erweckte für sie die allgemeinste Theilnahmc. Die frommen NachfolgerAymar, Majolus, besonders aber Odil o (9941048)undHugodeförberten die weitere Verbreitung, so daß am Ende dieser Periode zahlreicheKlöster, selbst in Spanien und Polen, unter dem gemeinsamen AbteM, Clugny standen. Der Mönch Wilh el m, ein trefflicher Schüler des h.MajoluS, hatte die Klöster in der Normandie und im nördlichen Frankreichrestaurirt und sie durch Schulen geziert; kurz darauf Richard, Abt des Klo-sterS St. VanneS zu Verdun, die belgischen Klöster reformirt. Die Regeldes h. Benedict wurde für Clugny beibehalten und unter anhaltendemSchweigen in ursprünglicher Strenge beobachtet, die Sünden öffentlichbekannt, die Arbeit durch fromme Gebete des Psalters versüßt'). DieseKongregation wurde für zwei Jahrhunderte der Grundpfeiler des gesammtenkirchlichen LebenS; die geistige Wiedergeburt des Abendlandes im 10. u. 11.Jahrh. durch Askese und Wissenschaft ging aus ihr hervor; fast jede bedeu-tende kirchliche Erscheinung bis zu den Zeiten des h. Bcrnard steht in unmit-lelbarer Verbindung mit ihr. In Deutschland gründete Wilhelm nach demMaster von Clugny eine einflußreiche Congregation zu Hirsau (1069),als deren Abt er 1091 starb.

1 t Laxit. III. Le monastsriorunr vero nun statu, ssä lapsu qui-l llieersvel axors üobeamus, sam jrcne ambiximus. 1)um eniur muie criminum exixsnts.in Miicium a llumn Lumina inechients, quaellam a Laxanis suecensa vel lle-Nruitr, quaellam rebus spoiiata et all uibilum prups sint rellaeta, si tarnen-Wimmiam alliruc villentur snperesss vestixia, nulia in eis rezularis kornras«rvantur iustituta. Live rramqne msnaclrorum seu canunicorum seu sint saue-liawnialinni, xu-npriis et sibi ,jure competcntibus earerrt rsetoribus, st clunr ean-ir» omnoru ecciesiae auetoritatem praslatis utuntur extraneis, in eis lloxentosMim irillixeritia, qrartim malevolentia, maximeque inlralulium sibi praeposito-mm kaciente iiicoirvsirisntia, muribus vivuut ineompositis; et qui sauetitatirelixiouiqus caelesti intenti esse llsbuerant, sui velrrt i>royositi jmmomores, tsr-mm nsgotiis vacant; quillam stium, nseessitate (oxerrts. nrorrasteriorum septaWteiinguunt, et volentss nolentesqus saeeularibus suneri saeeularia exereeut,cm o contra llicat Xpostnlus: IVeuro nrrllkta».? «s sae-

«iiar!i»!«s. ,Mrnsl. L. XVIII. qr. 270. Lurllum. L. VI. k. I. x. 510)

2) Xrrtiqq. consuet. Iib. II. e. 3. Liientium in eeclesia, llormitorio, reksc-lono ot coquirra uovitius opus trabst, ut sixna llil ixenter alllliseat, quibusiaceos quoäanrmvllu loquatur. e. 4. Beschreibung der sixna loquenlli, Stol-derg-Kerz Th. 31. S. 386-431.