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wurden sie in Säcke gesteckt und mit Steinen ins Meer versenkt, oder M»,dct, durch die Gassen geschleift u. a. Des Kaisers Nachfolger Leo IV.Mz—80) bcharrtc zwar auf der Verdammung der Bilder, war aber in FMdes Einflusses seiner Gemahlin Irene gemäßigter.
Nach seinem Tode erhielt Irene, welche wegen ihrer Vorliebe für dHBilder sogar schon hatte leiden müssen, durch die Unterstützung der WMfreunde die Regierung während der Minderjährigkeit ihres Sohnes Co»,stantin VI., Porphyrogenitus. Durch den jetzigen Patriarchen Tarasiusihren ehemaligen Geheimschreiber, einen ebenso gelehrten als streng askchschen Mann, knüpfte sie mit P. Hadrian Unterhandlungen an. Die FMdavon war die Berufung des
Siebenten ökumenischen ConcilSzunächst nach Constantinopel (786); doch in Folge einer angeschürten S«l-datenmcuterei wurde dasselbe nach Nicäa verlegt und dort in 8 Sitznugr»abgehalten (787). Es waren hier mit den päpstlichen Legaten über WBischöfe und bischöfliche Stellvertreter versammelt und neben ihnen nicknicht stimmberechtigte Mönche und Kleriker. Sie verwarfen die Beschlüftder Synode zu Et. v. I. 754, und gestatteten nach vorhergegangener m,ßnAuseinandersetzung des fraglichen Gegenstandes den Gebrauch der Bilder.Doch ward in der 7tcn Sitzung gegen etwaigen Mißbrauch und die so chgemachten Vorwürfe ausdrücklich erklärt: „wenn man sich vor den Bildereniederbeuge oder niederwerfe (arr^-rixst ^ocrxövnbli,), so sei dich ei«Zeichen der Liebe, relativer Verehrung »xtrrxß), die dem Originale gelle,keineswegs aber jene Anbetung (lsa^tia-), welche Gott allein ge-bühre ^)."
Unter NicephoruS (801—811) und Leo dem Armenier (M—20) machten die Bilderfeinde, der Abt Johannes Grammatik»-und Theodor us Kassiteras, neue Anstrengungen zur Untcrdrüchiigder Bilder. Es wurden abermals viele Mönche und Geistliche verkamt,welche der auch im Gefängnisse standhafte Theodorus Studita durchBriefe tröstete, P. Pasch alis aber in das zu Rom erbaute Kloster der b.PrarediS aufnahm. Michael Balbus (820—29) gestattete anfangsden Verbannten die Rückkehr, nahm aber später das Verfolgungssystem mü-der auf. Seinem Sohne Theophi lus (829—42) war durch die Er-ziehung des Thcodorus Kassiteras ein bitterer Haß gegen die Bilder eiuge-flößt worden; daher verfolgte er die Verehrer derselben grausam, und liefihren Vertheidigern Theodor und TheophaneS das Antlitz brandmar-ken. Seine Gemahlin Theodora erklärte sich jedoch entschieden für dieBilder; ein nach Constantinopel berufenes Concil (842) bestätigte dienicänischen Beschlüsse v. I. 787, und verdammte die Bilderstürmer (ci-bxXacrr«,.). Die griechische Kirche feiert zur Erinnerung dieser Wiederein-führung der Bilder ein jährlichesF e st derRechtgläubigkeit(ö «gamöglSoiVo^icrc).
Der mit großer Erbitterung geführte Streit hatte in kirchlicher Be-ziehung den Controverspunkt nach allen Richtungen des religiösen bebeuS
l> Ucbcr diese Sitzung erstattete der Patriarch TarasiaS von Ct.au sieHerrscher Constantin und Irene einen ausführlichen Bericht. Er erläuterte zugWden Ausdruck zeigend, daß die Bibel u. Väter denselben anch vou dn
Verehrung gegen Menschen gebrauchen, wogegen der Cultus der Gattallein Vorbehalten sei.