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Universalgeschichte der christlichen Kirche : Lehrbuch für akademische Vorlesungen
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420
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2. Zeitraum. I. Periode. 1. Zeitabschnitt. 5. Capitcl.

vorzüglich die Gottheit Christi und die Lehre vom freien Willen vertheidich,die Ursächlichkeit Gottes am Bösen und seine behauptete unabänderlicheshcrbestimmung aber mit Entschiedenheit bekämpften. Durch die zahlreich,,Siege aber übcrmüthig gemacht, hoben die Kalifen den früher aus politisch,.Gründen noch unberücksichtigt gelassenen Grundsatz Muhammed's her«,,man solle nicht zwei Religionen in einem Staate dulden." Sie antwortet«!daher auf die christlichen Apologien meist mit dem Schwerte, behandelt,,die Christen oft nur als verachtete Sekte, und ließen ihnen nur die Mzwischen dem Tode und der Annahme des Islam.

177. Der Bild erstreit im Oriente n. im fränk. Reick,.

X. Im Oriente.

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nik des 77teo^/ttMos Lcmkoss. (st vor 820) u. Iieoviur. bist. des XiccM.rus, Patr. v. Ct. (-j- 828). Sotckrstu«, imi>oi'luli-r ilserota eie culn, im.ginum in »trolins im,>orio prnmulgutu. Vick. 608. rloa».

«Trol.o/^'rtxot Tr^ös -ros; 7-ä; etxsvKg. (oj>^. kck I,

h)uts,r 1. I. p. 305 8g.) Die vornehmsten Actcnstilckc deutsch in RösledjBibliothek der Kirchenväter Th. X. S. 474568.

bist, ilo Iliörosio Oos ieouoilustos. ?ur. 679. 2 V. Vatat.II».clissoet. uclv. vot. nuvosguo ioouomuclios ae ^ruosortim etr. IN. Ik.(Lanolin.) (Irist. ooel. saoo. VIII.) Schlosser, Gesch. der bildechUm.Kaiser des oström. Reiches. Frkf. 812. Katcrkamp, KG. Bd. IV.Z.4006. stMarr, der Bildcrstrcit der bpzant. Kaiser. Trier 839. Hesel,,Conciliengcsch. Bd. III. S. 335457. IViim«, in-uolect. I>. e. 7. II.?. II. p. 3-43.

In den Zeiten eines friedlicheren Zusammenlebens und scheinbarer An-näherung der Christen und Muhammedaner nahmen die letzter» an den inst»christlichen Kirchen zahlreich aufgcnommencn, von Muhammed gleich anfangsso entschieden verpönten Bildern vielfach Anstoß. Die früheste Abneigunggegen die Bilder (s. S. 221.) war nämlich durch den besonders in Grie-chenland fortlebenden Kunstsinn und ein natürliches Bedürfnis der BM-andacht bald überwunden worden. Mit dem weitern Gebrauche der Merverbanden sich allerdings auch manche Mißbräuche; so ließ man z.B.Merdie Stelle der Pathen vertreten, bekleidete sie unanständig u. A. Hiergegenerhob sich eine stürmische Reactivn, welche selbst auch gegen den vernünftigenBildergebrauch protestirte. Dadurch wurden blutige Kämpfe herbeigeführt,die alle früheren Streitigkeiten über das christliche Dogma im Oriente anHeftigkeit überboten.

Die Veranlassung gab der rohe, kriegerische Kaiser Leo III. beiJsaurier, welcher es nicht ertragen zu können behauptete:daß einffw-mes, seelenloses Bild auf irdischem, mit Farben besudeltem Stoffe altChristus sich darstelle, und daß durch die Bilder auch die Jude» und Mnhani-medaner vom Christenthume abgeschreckt würden." Er bezeichnest die Ver-ehrung der Bilder durch ein Edict vom I. 726 als Götzenanbetung und liessie, ohne auf die Abmahnung der Theologen und des Patriarchen Gernia-nus v. Ct. zu achten, der Verehrung des Volkes entrücken. Als sich «»großer Widerstand von Seiten des Volkes und der Mönche, der vorzüglich-sten Verfertiger und Verbreiter der Bilder, kund gab, ward ein förmlich»

lingcr, Hdb. d. KG. Bd. I. Abth. 2. S. 313. Ja die Muhammedaner bcM-digtcn sogar d. Christen, den Namen Muhammcd's in d. Bibel getilgt z» hast"'denn Christus habe gesagt:Ich verkünde euch, daß nach mir ein ProphetkonnncnM

mit Namen Muomcth" s. I7t-'«LeL im eorx. scrixt. bist. Lz-rmnt. Bonn. 838. I>"W