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§. 17t. In Italic», Spanien und den britischen Inseln.
kerwanderung einige Nachklänge der früheren Litteratur gezeigt, besondersi» dem Scythen Dionysius exiguus (ch vor 536), Prrmasius'),R »oii Avrumetum, (uin 550), dem Sammler der älteren Erklärungen derb Sckrist und vorzüglich in den Staatsmännern BoLthirrs (s-525)')^Cass'iodorus (ch um 562)'); in Gregor d. Gr. hat sich noch-mals der großartige Geist der Kirchenväter repristinirt. Am meisten habensic drei letzten die altchristliche und heidnisch classische Litteratur bei denGermanen in verschiedenen Richtungen vermitttelt.
Die ersten, aber schon höchst bedeutsamen Spuren eines freudigen Wett-eifers unter Völkern germanischen Stammes zeigten sich nach Ulphi las,dein Historiographen Jornandeö (um 550), und Gregor von Toursls 594), besonders in Spanien bei Isidor, B. vonSevilla (s- 637)").Dieser bewegte sich bereits auf mehreren Gebieten der Wissenschaft, bisweilensogar selbstständig, und auch sein Schüler Jldephonsus, EB. vonToledo (887), pflegte bei Ausübung bischöflicher Tugenden die Wissen-schaft. Nach den britischen Inseln hatten zuerst die römischen Missionäreden Geist der Wissenschaft verpflanzt; Theodorus aus Tarsus, EB.»on Canterbury (668—90), mit dem römischen Geiste griechische Sprachennd Bildung verbunden. Die so in den Klöstern Jrland's und Britannien'sangefachte und mit Liebe gepflegte Wissenschaft erweckte bald die erstegroße Gruppe sener Weisen, die zu verschiedenen Zeiten nach dem be-nachbarten Coutinentc wanderten, wo die Bildung oftmals ganz gefährdet,oder schon gänzlich untcrgegangen war. Zu einer überraschenden Höhesteigerte sich die Wissenschaft in Britannien bereits bei Beda dem Ehr-würdigen'). Seit seinem 7ten Jahre war er in dem Kloster zu War-nionth erzogen, und als Mönch zu Jarrow (wie Warmouth in Nor-
1gOrlmasn episc. Xkricaui, clivi XuZnstini guonäuni äisissiuli, in univsrs.>Im Pauli ochst. commsntar. smux. bibl. 3'. X. p. 142 sg.)
2) Opp. sinn. sä. liota. Uns. 570 I. bei ÄO'ANS im c»rs. kutrol. Commen-lare u. Uebers. d. Aristoteles; äs änab. natuiäs st una xersnim; gnoä trinita»M unus Ooui>; äs cvnscäot. pbilos. Iibln V. eä. Oäbrrrrn.'!. -len. 843. Gegendie Zweifel v. Hand (Encyklop. v. Ersch u. Grubcr s. v. Bosthius) u. vonObbarius üi den Prolcgomcncn l. e. ob die Abhandlung äs consslatious pbi-losoxlilas nicht dem Verfasser der vorstehenden dogmatischen Abhandl. angehöre;Nil Boethius sich darin weder als Christ noch als christl. Philosoph zeige, vgl.Laur. äs Loetlüo cbrist. äoetr. usssrtsrs. Hornist. 841. u. Tcipel, Studienzur Gcsch. der ersten christl. Jahrh. 2. Ausg. §. 50. Ritter, Gcsch. d. christl.Philos. Bd. II. S. 580 ff.
3) Oxx. sinn. sä. Saretru«. Ustliomag. 679. Von. 729. 2 1. I. u. beiRiAüe im eurs. katreä. Os artib. nc äiseipl. liberal, litt.; Institutio aä äivin.lectlon. libb. II., Oist. scsi, tripartiia. Varias spp. libb. XII.
4) Isläorl Ilispul. oxp. sä. Oaust. Xrsvnlus. kom. 797. 7 O. 4. sä. IlkrAneI.8l-84. Die Hauptw. *Origiuuin seu pltxmologiaruin libb. XX.: Inbe-griff alles menschl. Wissens, encpklopädisch u. historisch dargestellt. 8sutsnti«.rninM äe summ« bono libb. III. (Grundlage der kiinst. ssntsntiarii). IlistorirOotboruw, Vanäul. st Luevor. in Oispania. ^Oollsetio 6unon. Ooneilior. stepp. llecretal.; äe scriptor. sselss.; äs scelssiast. olüsiis lib. II.
5) LsckaeVsn. o,ip. ?ar. 521. 544. 3 D k.: Las. 563. 4 I.; nachgedr. 6ol.ol2. u. K88 sä. 6/te«. Oonä. 843. 8g. 8. bei Il/lAne O. 90—95. Sie vcrbrei-
bch üb. Tramm., Physik, Astronom., Chronologie, Philosophie u. enthaltenMsch.-Forschung, Biographien, Briefe, Commcnt. u. Homilicn. Die VituLeäaslen. v. Oulliei'tr«» vor s. von. vgl. auch ä-e/bs, äs Lsäas Vsnsrub. vita stmptis. bugä. Latuv. 838.