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Universalgeschichte der christlichen Kirche : Lehrbuch für akademische Vorlesungen
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2. Zeitraum. 1. Periode. 1. Zeitabschnitt. 2. Capitcl.

suchmig gegen Leo IN- von Carl d. Gr. versammelten Bischöfe erklärten »ii,Entschiedenheit: eS komme dem Papste zu, sic, nichtigen de«

Papst zu rich ten'). Selbst die fränkischen Capitularien'erkerncn dem römischen Bischöfe das Recht zu, die Beschlüsse der ProvinzialMden einer abermaligen Prüfung zu unterwerfen ). Wie schon im griciMrömischen Staate, so erhielten auch jetzt die Metropoliten von dem Papiregelmäßig das Pallium. Bedrückte Bischöfe suchten und fanden am»hcrrschsüchtige Metropoliten, verfolgte Geistliche gegen ihre Bischöfe hc«Vater der Christenheit das verweigerte Recht.

Die Wahl der Päpste Leo II. (68283) und Benedict»(st 685) war noch vom Kaiser Constantin Pogonatus (66885) dem röinüsehen Klerus und Volke freigegebcn und dabei auch gestattet worden, das sieohne die Bestätigung des Kaisers oder des Exarchen zu Ravenna abzmvaöten, geweiht würden. Da aber Justinian II. (68595 u. 70510,mmden folgenden Päpsten auf entschiedenen Widerstand gegen mehrere Beschlüsseder trullanischen Synode v. I. 692 stieß, so scheint er jene Begünstige,,zzurückgenommen zu haben. Die Stimmung des despotischen, bilderstnrnie»-den Leo des Jsauriers (71741) wurde wegen der noch kräftigeren Oppo-sition Gregor's I!. (71531) und Gregor's III. (73141) gegen dieDccretc der Bilderstürmerei noch ungünstiger. Dieser Kaiser benutzte dieihm noch zu Gebote stehende Macht zu Unbilden und zur Knechtung der römi-schen Kirche. Sollten die sechs aufeinander folgenden Päpste von Kone»(st 687) bis Constantin (70815), welche Griechen oder Syrer waren,wohl durch freie Wahl auf den Stubl Petri gelangt sein? Als aber diePäpste-sich dem griechischen, wie dem noch verhaßteren lombardischen Zöcheentwunden hatten, und in dem Augenblicke der größten Gefahr sogar einepolitische Selbstständigkeit zu erlangen und zu behaupten wußte»,wurden die Papstwahlen oft streitig, weil das römische Volk mehr auf diepolitische Befähigung, der Klerus aber mehr auf kirchliche Eigenschaft»Rücksicht nahm. So mußte man bei dieser unsicher« Lage der politisch mdkirchlich immer bedeutender hervortrctenden römischen Kirche in einer ange-messenen Wahlbestimmung das Pfand einer bessern Zukunft erblicken!tz. 165. Weltliche Macht der Päpste in der Gründung de»

Kirchenstaates.

I. Llonumenta dominationm Rvntiöcias 8. codex Oarolinus ed. Le»m. Um.

760. 2 V. 4. (i. e. epp. KrsA. III. bis Hadrian. I. ad 6arc». Äarl,kipin., Larlmann. st Larol. LI.).

II. st*Ör«r, dell' oriZins dsl dominio s dslla sovrsnitä de§Ii Rom. kaut. s«.pro xli 8tati loro tsinporalments soMstti Koni. 754. ÄtusareW, voniioi«temporale dsl Rapa 789. Joh. v. Müller, bisroire ds I'etabtlssewMl

unitatsm, st subjeetlonem Romanas eerlesias, Lns tenus vitas nootrae, vellenervare: 8t. Retro st vicario ejus vslls 8ulijioi: 8xnodum per omnes a»McouxrsZars: blstropolltanos pallla ab illa oeds guaerere: et per owni»prasespta I'etii eanonics ssgul dssidsrare, ut intsr ovs8 slbi cvmmenllat»-numsremur. Bei IVÄrätree»r op. 73. p. 179. IltaE 1. XII. p. 365. s. ckc»den Eid des Bonifac. S. 379. Note *.

1) Vgl. 2/arcke«»!. 1'. IV. p. 936. Man« V. XIII. p. 1044. Xlourm ex. SS.

21 Lapitular. lib. VII. eap. 349.: Ilt cornproviucialis 8pnodus retractetmper vicari»8 urbis Romas Rpiseopi, si ipss dsersvsrit. 1.1. p. 735.M

caplt. ^.nZilramni c. 42. zu Ende des 8. Jahrh. vgl. 'I I. p. 1951 SW

ja auch Ro»/ae. die Acten der von ihm gehaltenen Spnoden nach Rom zur UM'suchung u. Approbation s. oben ean. VII. Loire. 8ardioen. S. 320. Note l.