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Universalgeschichte der christlichen Kirche : Lehrbuch für akademische Vorlesungen
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2. Zeitraum. 1. Periode. 1. Zeitabschnitt. 1. Capitel.

er zum Bischof für die in Deutschland zu gründenden Kirchen (opiseon»,rsgionsrins) consecrirt.

Gehoben durch das Ansehen des römischen Bischofs und den Einfluß aufCarl Märtel, bekehrte er fast alle Bewohner von Hessen und Thüringennachdem er unter allgemeinem Staunen das uralte heidnische HeiligthumdieEichevonGeismar, mit festem Gottvertrauen umgehauen und ausdem Holze des Baumes eine dem hl. Petrus geweihte Capelle erbaut hatte.Sein Hauptbestrebcn war Anlegung von Klöstern '), von denen daS zu Ohr-druf eine seiner ersten Schöpfungen war. Zur Unterstützung der sichmehrenden Missionsthätigkeit ließ Bonifacius mehrere Freunde aus EnglandNachkommen, worunter Burchard und LulluS, Willibald und seinBruder Wunib ald und W ita die berühmtesten waren; von den Frauenaber die gelehrte Kunigilde und ihre Tochter Berathgit sammt Kunitrude;Tekla in den Klöstern von Kitzingcn und Ochsenfurt am Main, Lioba inBischofShcim an der Tauber und Waldpurgis in Heidenheim erwähnt wer-den. Nach Gregor'S II. Tode ließ Bonifacius dem neuen P. Gregor I».durch Abgeordnete huldigen (731). Dieser übersandte ihm das erzbischöf-liche Pallium mit dem Aufträge, an solchen Orten Bischöfe zu ordimren,wo sich die Zahl der Gläubigen bedeutend vermehrt habe. Vorläufig erbauteBonifacius Kirchen zuFritzlar und Amöneburg und verband Ktösterdamit. Darauf unternahm er die dritte Reise nach Rom (738). Merneuerter apostolischer Vollmacht besuchte er auf der Rückreise Bayern zumzweitenmale (739), und ordnete aus Ansuchen des Herzogs Odilo die dor-tige Kirche, indem er sie in die vier Diöcesen Salzburg, Freisingou,RegenSburg und Passau eintheilte, und die 3 ersten mit würdigen

lüpiscopus, tibi boato Dotro^postolorum princops, Vioarioguo tuo boato Orcxo-riv ?.»pao, ot successoribus osus per ? ot D. st 8p. 8t-, ll'rinitatom insexaia-biiein, ot boo sacratissimum corpus tuum, uro omnoni üllom ot puritatem smie-rao tilloi catiroi. oxlrilrore, ot in unitato o.jusllem ülloi, Doo oporanto, persistere,in guo omnis cbristiannrum saius esse sino llubio coniprobatur. uuiio wodams contra uuitntom communis ot univorsaiis occiosino, suallonto guopiaw, non-sontiro, soll, ut ebxi, üllorn st puritatom monm atguo concursum tibi et utilitn-tibus tuno occiosino, cui n Domino Doo potsstas lignulli solvonlliguo clata cst,ot praollicto Vicsrio tuo atguo succossoribus ofus per omnin oxbiboro. 8ed etsi cognovoro ^ntistitos contra institutn antigua 88. Datrum couvorsnri, cum einnullnm babers communionom nut consuuctiouvm: soll magis, si valuero xrolli-boro, probibobo; si minus, Iroc tilloütor stntim (lomuo moo r^postolico remm-tinbn. ljunll si, quoll nbsit, contra luijus i>rotbssionis invns seriom abguid tn-coro quniibot modo, sou inASnio, vo! oc>"rsiono tontnvsro, rous inveniar innotorno sullicio, ultionoi» Lnaniao ot 8apliirao incurram, qui vobis eti-nm derobus prvpriis lraullom täcoro praosnmsvrunt. iioc nutom inlliculum 8ucra-monti ogo Lonitacius oxiguus ldpiscoxus manu xropria scripsi, atgus pouemsupra sncratissimum corpus 8t. Dotri, ita ut praoseriptum, Doo toste et fn-llico, loci sacramoutum, quoll ot consorvnro promitto. Diese eingcgangcne Ber-pflichtung hinderte de» Bonifacius aber nicht an seiner Frcimnthigkcit und mannig-fachem Tadel gegen Rom. In der op. öl all 2acbar. z. B. klagt er über Nicht-beachtung der kirchlichen -KanoncS, über "abergläubisches ja gotteslästerliches Treibenin Rom was bei den anwesenden Deutschen Verachtung und Ungehorsamgegen den römischen Stuhl erzeuge.

1) Ot/ilo I. c. I, 30; auch bei >>D70'/,<M c. 8. heißt es: ox Lritaimins M-tibus sorvorum Dei plurima all oum tarn loctorum quam otiam scrixtorum(Büchcrabschreibcr) aiiarumguo artium orullitorum virorum oon§röjtativnis eou-venorat multitullo.