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Universalgeschichte der christlichen Kirche : Lehrbuch für akademische Vorlesungen
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374
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374 2. Zeitraum, t. Periode 1. Zeitabschnitt. 1. Capitel.

thanen, da Augustinus nach den von Gregor d. Gr. erhaltenen Unterweis»gen den heidnischen Vorurtheilen gegenüber jede nur zulässige Mäßigungwies I. Dorovernum, das nachmalige Canterbnry, wurde zur UGpole erhoben und Augustinus derselben als Erzbischos vorgesetzt. Miil>s«ngelang die Bekehrung in den übrigen Theilcn der angelsächsischen He«,.chie. Der von Gregor d. Gr. nachgesandte Mellitus gewannEthelbert unterstützt, Sabereth, das Haupt von Esser, und gründetet:,Bisthum Londo n (604). Leider blieben die Söhne der beiden christlich!,Könige heidnisch; Augnstin's Nachfolger Laurentius wurde inonM,bis zur Bekehrung des Königs Eadbald verbannt; in Esser ging das Pstenthum fast ganz unter, bis es von dem neubekehrten No rthumbri,,aus abermals gepflanzt und befestigt wurde (653). Nach Northuink«war der christliche Glaube seit der Vermählung Königs Edwin «Edelberga, der Tochter Ethelbert's von Kent, gekommen (625). Dicherst nach zwei Jahren ließ sich Edwin mit seinen Söhnen, Äonen«Volke taufen, nachdem selbst die h eidni sch en Priester die Hände«die Altäre der Götzen gelegt hatten. Paulinus, welcher die Edelbergast,gleitet, wurde erster Bischof von Jork. Von Northumbrien aus veckütete sich das Christenthum dann zu den andern Reichen der Heptarchmden Ostangeln (627) und nach Messer. Bei den wildheidnist«Merciern, welche in den Nachbarländern die aufkeimende Saat wicdechllzertraten, begann Alchfled a, die Gemahlin Pead a's, eines SohmMstarren Heiden Penda, für die Verbreitung des Christentums zu wich»,sie soll aber durch Verrätherei gegen ihren Gemahl ihre hohe Mission Whaben. Wulphere, Penda's jüngster Sohn, befestigte die christlich,Kirche und unterstützte die christlichen Missionäre in Süsser. Du«Northumbrien vertriebene Wilfrid, B. von Jork, wurde der eigentlich,Apostel von Süsser. Ein Unterpfand für das Fortbestehen der christlich«Kirche unter den Angelsachsen konnte man darin finden, daß der P. Bit»Iran den gelehrten griechischen Mönch Theodor als EB. von Canterki;mit dem Abte Hadrian nach Britannien sandte (669), welche Schulen ßiTheologie, Mathematik und die elassischen Sprachen anlegten). Nizweimal von seinem Bischossitze Aork verdrängte Wilfrid wandte stchjedesmal persönlich nach Rom, und ward durch die Jntercession der WiAgatho und Johannes VII. wieder restituirt^).

In Folge dieser weitern Verbreitung des Christenthums durch römisch,,irische, fränkische, auch angelsächsische Missionäre verschmolz allimlizdie irische und römische mit der altbritischen Kirche. Zwar wurden vonSm

1) Man vgl. besonders die herrlichen Anweisungen, welche Gregor

Anfragen des Augustinus gab I/l e^istolur. lib. XI. u. 28 sg. OM »

Lsnsil. V. II. p. 110 sg. u. bei Ve-rs-'ab. I. ganz besoud. den Jag

an Mellitus, B. v. London: Oicits et (Vugustiuo) guiä diu mseum sie e«^.nglorum eogitans tructavi: vielelicst gnia lana iäolvimni dsstrui in m»Zents ininime «.lebeant; seä ipsu, guue in ei» sunt iäola äestruantur;

bsnsdictutlat, in sisdsin lanis aspsrgatui-, altailueonstruantur, rsiigmaeiwM

tur; guia. si tana eadem bene constimeta sunt, neessse sst, nt a eultu 1«»nnm in obss»iuium veri vei debsant inutari (epp. V. II. g. 1175. vgl. dap tNote b. der. Lsnsd). ,

2) Besond. wichtig ^nglia srrcra Uniicl. 781. 2^1 l

worin das histor. Material fleißig zusammen getragen ist. 3) Bgl zui«.Kirchcnlcx. s. v. Wilfrid.