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Universalgeschichte der christlichen Kirche : Lehrbuch für akademische Vorlesungen
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366
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366 2. Zeitraum. I. Periode. 1. Zeitabschnitt, i. Capitel.

tani schen S yn o d e n zeugen davon, und geben ein deutliches Bild d,jneuen KirchentliumS wie der Entwickelung des staatlichen Lebens.

ld. >50. Die Bandalc» in Afrika.

Vie/Ni- >-(N8e. Viiousi'jj schrieb als Augenzeuge (487) 666. V. hjsr.onis Xt'rieunul! sul- (sanstn l» ot lluuiiorlc u Vumlulnr. roZil,. «6.

>. ,/. Oiviono 664. 4. (6i>t poi'soeuckcmw Vainlal. et /sit/iant/. p^,. c«,8. Venet. 732. 4. »>ax. 1661. I'I'. '6. 7 1 II >>. 675 8g.) ,N. 7-«^,azim,-. Iln8ge8i8 viia (von seinem Schüler Verruiulus?), max. Iii>4i>i>1'. IX. /'raeo/>/u>' c'aexa-i-aeu.-,/.-- ( Lehrer der Rhetorik, dann RcchMsiUdBelisar^S, der byzant. Herodot) 6istoriuiunu 666. VIII (Pcrs., vaM.«gotb. Denkw.) eil. §r. et laline ex eck. s,7att<7 II/akt/'Lti ?ar. 662^.(Von. 729. (enrp. >erl»ine. Lviiant.) dem. von Kannegießer, (hrrisM827 ff. 4 Bdc., über die Band. Bd. II ->-7I7oir.-ott/, Xiri,-u ,1,,'iu. M816. 3 'I. 4. bPapcneordt, Gcsch. der oand. Herrschaft in Afrika. U.838. K a terk a m p Lid. 11 l. S. 333 ff. Ncande r, Denkw. Bd. III. Ih. l.

Die Vandalen, in Spanien gedrängt und vom römischen Statthalter Bo-»ifazius gerufen, gingen unter G eise r i ch (429) nach Afrika. Ihre rohNatur und ihr Arianismus führte für die katholische Kirche in Afrika mUcbermaß von Leiden herbei, von dem sie sich nicht wieder erholt hat. Sal-ti i a n u S von Marseille fühlte sich sogar veranlaßt, gegen die bei solchen?ü-dcn vielfach erhobenen Zweifel die göttliche Vorsehung zu rechtfertigen (s. L243). Gleich nach der Unterwerfung des römischen Nordafrika'S begannGeiscrich die Bedrückung und Verfolgung der Katholiken; sein SeinHunerich (47784), vermählt mit Eudoria, Tochter Valcntinian'S !!!,war anfangs durch Verwendung dcS Kaisers Zeno milder gestimmt. Car-thago, 24 Jahre ohne Oberbirten, erhielt nun einen Bischof in dem from-men und entschiedenen Eugenilis (479). Aber von dem bösen, räukcvMarianischen B. Cvrila angefeindct, ward er grausam behandelt und ml,5090 Katholiken zu harter Strafe oerurtbeilt: doch zu Sicca nnd karasangen die in einem cng en Ranm c eingeschlossencu unbgc-marterten Katholiken sämmtlich Loblieder z u r E h r e Cb risstund zuTipas a sprachen mehrere, ohschoninan i h n e n d i e Znn-gen ausgeschnitten*) ! Daö Religionsgcspräch zu Carthago (484) z«i-schen katholischen und arianischen Bischöfen bereitete den Katholiken mir achgrößere Leiden. Unter G untamund konnten allmälig die verbannten Bischöfczurückkchren (494), wogegen Thrasamun k (496523) die Katholiken mNeuem quälte und daS nutzlose Verbot gab, katholische Bischöfe zu meiben.Als die Zahl derselben sich nicht verminderte, verbannte er 120 nach Sar-dinien. Unter diesen war auch der gelehrte und standhafte Vertbeidigcr wKirchcnlchrc Fulgentins, B. von Ruspe. Hilderich verlieh der kaibol.Kirche abern>als Friede»; dafür ermordete ihn aber sein Vetter Gilimer.Den Katholiken bangte cs jetzt vor einer neuen grausamen Verfolgung, l«mischte sich Justinian in die vandalischen Angelegenheiten. Sein Fcldbm

Der engl. Geschichtschreiber Gibbon, der überall nur Natürliches crlMiwill (s. S. 129. Note*), ist durch die Kraft der histor. Beweise geuölbigt nor-den, dieses wnndcrb. Ereigniß in seine Geschichte aufzunchmcn. Victvr.

V, 6. rlo ball» 7'uinl. I. 8. (cipji. o>l. Lonn. I, 345. ch-bm/r. 17. 9-

Das Zeugn. des Platonik. Aencas Gaza vor dem Sturze der vand. HmD.erwähnt Vkoaplirust. bei <7a7kanck. 1?. X. p. 636. Auch der Kaiser Juki"!)»sagt im eacl. I. I. tit. 27. >1o oKein praskscti pruotnr. ^lsr.: viclimus voiiel'abileivjrou, gui ubscissis ruclicituo linguis zmonue 8NN8 mirululiter lociuebantm.TMsmont. 3 . XVI. ü. Schröckh, KG. Th. 18. S. 101 ff.