143. Gegner des kirchlichen Lebens im Ganzen ,c.
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Rückblick.
lim die großen Wirkungen der katholischen Kirche in dem griechisch,römischen Staate in diesem Zeiträume recht zu würdigen, muß man das Re-ultat am Ende dieses Zeitraums mit dem religiös sittlichen Zustande vordem Eintritte des Christentums vergleichen. Vergegenwärtigen wir unsdam auch: mit welcher Begeisterung die Verkündigung des Evangeliums„un Römern und Griechen ausgenommen, und mit welchem Heldenmuthe inder Verfolgung vertheidigt worden, wie freudig und standhaft sie die christ.liche» Dogmen mit ihrer Wissenschaft geschützt und tiefsinnig entfaltet habenin einer Litteratur, die stets für die christliche Theologie das Vorbild bleibenund erschlaffte Geschlechter immer von Neuem emporheben wird; wie sie dieVerfassung der Kirche ganz im Geiste des Evangeliums ausgeprägt, diechristlichen Ideen in einem entsprechenden, erhabenen, geheimnißvollen Cul-,uS verherrlicht, unzählige Vorbilder von Frömmigkeit und Heiligkeit aufge-stellt haben; so müssen wir mit Bewunderung und bleibender Verehrung fürdiese christlichen Völker erfüllt werden. Möchte sich nur in den muthig be-gmenen Glaubenskämpfen nicht ein solches Uebermaß von Widerwärtigkeit»„gehäuft haben, welches die christliche Kirche bei den Griechen und Römernerst tief erschütterte, dann theilweise dem Fanatismus des Islam preis gab,und die noch erhaltenen Theile unter den Griechen einem allmäligen geistigenTode entgegenführte! Jetzt waren sie außer Stande, die sittliche Wiederge-burt der Menschheit weiter vollbringen zu helfen. Hiezu bedurfte eö einessangen, kräftigeren Geschlechtes, jener noch unverdorbenen germanischenVölker, welche an dem Coloß des großen römischen Staates so gewaltigrüttelten, bis er zunächst in der einen Hälfte im Westen zusammenstürzte.Diesen jugendlich frischen Völkern wendet jetzt die katholische Kirche ihreTätigkeit vorherrschend zu, und kommt mit den Griechen nur in wenige»ad zwar meist unerfreuliche Beziehungen.