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Universalgeschichte der christlichen Kirche : Lehrbuch für akademische Vorlesungen
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t. Zeitraum. 2. Periode. 4. Capitel.

mälig alle Geister zu ihrem göttlichen Urquelle zurückführc. Einseitig spstj,tualistisch gesinnt verw arfen sie voll stolzen Abscheues gegen die ^ateii,alle Hcilsmi ttel der k atho li schen K ir ch e. Der Kaiser Consta»tinus PogouatuS sandte zur Verfolgung dieser Sekte den Beamten Symeviaus, der das Sektenhaupt hinrichtcn ließ. Doch erhielt sich die Sekte hartnackig, hatte immer einen Vorsteher mit dem Namen eines Paulinischen B,<gleiterS (wie schon Constantinus sich Splvanus nannte) sammt s. g. Räst-begleitern (avvcxss>:zt»t, conipers^rini) und Schriftlehrern (i-or«p,o)leitende Brüder an der Spitze. Selbst der Verfolger Symeon wurde pKibossa in Armenien Vorsteher (Titus); bei einer neuen Verfolgung MJustinian II. (68595) ward er mit vielen andern hingerichtet. Einer b«vornehmsten , Paulus, entkam und war für die Verbreitung dieser Schäußerst thätig. Der Hauptsitz wurde Phanaröa in HelenopontuS. Di,Kaiser Leo der Jsaurier von Gcnefius (Timotheus), dem Sohne MPaulus, überlistet beschützte sie sogar. Später erhielt die Sekte in eine»gewissen Sergius (Tychikus um 777) einen kräftigen Vorsteher, der sich«Helle Leuchte, einen Führer zum Heile und den guten Hirten nannte, welch»bis an das Ende der Tage bei seiner Gemeinde bleibe. Ja er ließ sich sog,,von seinen vertrauten Schülern als Paraklet verehren und duldete,diese in Beziehung auf ihn am Schlüsse ihrer Gebete beifügten: Die Pobitte des heil. Geistes wird sich unser erbarmen. Solche Uebertrcibnngeiund Neuerungen spalteten aber die Sektirer, und erweckten heftige Streitig-keiten unter ihnen. Nun wurden sie aber von dem Michael Rhangüe(81113), Leo dem Armenier (81320) und endlich durch diel!«-serin Theod ora (845) in Folge scharfer Edicte genöthigt, durch Absche-rung ihrer Jrrthümer nach einer besonder« Formel') zur katholischen Kircheüberzutreten; die Hartnäckigen wurden grausam gemartert, und die Eckalso fast gänzlich vernichtet *).

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1) AbschwörungSformel bei <7rrUan<k. bidl. 1. XIV. p. 87 8g. Lxecrere!anatbemats äsvovoo eos oinneo, gui äicunt, corxus 6 malo princiyio xroäiiük,st guas mala sunt oxsisters natura, blxocror nuxacom ao lutilew blnnetü l«>bulam, gnum ait, primuin bonnnem uobis äissimiisin tormatunr etc. üxecm608 , gni äicunt: Ooininum nc>8truin .Issum 6br. 8psci6 tautum mLmidsMmkui886 6tc., qui Obriotum sokem 6886 äicunt 6t 8vl6m ac luuam cseterv«niäsra vensrantur 6te. blxoocror 608 , gui transinigrationom animarmn stnlnWl,quam 6t animarum äs va86 in van äskusionsm appsllant 6te. üt

gui 8t. vsiparam Nariam eontumelia ailieiunt gui a commnnione rsnemiioorpori8 6t 8anßuini8 Obrioti abborrsnt quiquo baptisinum aspornant eie.

«-) Die Hppsistaricr in Kappadocicn (u^-r-7^ s-s 7r/-s^uv->0!,-r-;>, znweltnder Vater des Gregor von Nazianz einst gehört hatte, waren wohl keim chiichliehe Sekte, sondern entweder nach Böhmer der Rest einer über Asten vcrlm-tcten Urreligion, oder besser nach Ullmann ein Synkretismus von Judenthm >-der alten Pcrscrreligion, oder machten vielleicht einen Versuch, in der relignMWährung der ersten christl. Jahrh. christliche u. heidnische Elemente zu verscheuch»Etwas mit ihnen verwandt sind die eben erwähnten Massaliancr odcrEnfPmiten eoolicolae), die, unbekümmert um die andern Gottheiten, m

den allein Herrschenden in besondcrn Gebcthäuscrn am Abend und NoWdurch Gebet und Gesang verehrten, vgl. Kcämr'Ät, diotoria Ooelicolnrum MTtoe/cmer, äs. Ilv^sistarüs Lsrol. 824. äs Kxxoiot. Uoiäelb. W-

Dazu Bemerk, von Ullmann in den Hcidclb. Jahrb. 824. u. Böhmer, ciGBemerk, zu den Ansicht, über b. Hypsistar. Hamb. 826. Quellen: HMbasr. 80. äs aäorat. in opiritu st vsrit. I. III. AreFor.var "t

18. K. 5- M/ssen. aäv. üunom. I. II.

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