tz. 143. Gegner du? kirchlichen Lebens im Ganzen re.
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raß sie mir Joseph die im N. T. erwähnten Brüder und Schwestern JesuaeMÜ habe, mit denen die von Epiphanius (Imsro5. 78) vorgcführtenAnl>d ik omarionitc n übcreinstimmten. Gegen Jovim'an vertheidigteAmbrosius ) die unveränderte Meinung der katholischen Kirche von derfortwährenden Jungfrauschaft, wogegen die Kirche aber die göttliche Ver-ehrung Mariens der K o ll y r i d i a n e r i n n c n in Arabien, welche der selig-sten Jungfrau zu gewissen Zeiten kleine Kuchen (x»^m>m) opferten, als- aotteslästerlich verwarf')-
" 5) Die in unfern Tagen mehrfach idealisirten Panliciancr ') (Publi-kmier Populikaner) sind die östlichen Priscillianistcn, aus gleicher Quellemb ähnlicher Tendenz entstanden. Auch sie haben ihren Ursprung ausRosten der Manichäer, und begannen mit den Söhnen der manichäischcnSamosatenerin Kallinike, Paulus und Johannes, welche ihren Geburts-ort verließen und sich nach Armenien begaben. Zu Epiparis gründetens,c eine Pflauzschnle ihres Jrrthums, der bis zur Zeit des Kaisers Constan-.tinusPogonatus (068—85) fortwucherte. Unter diesem Kaiser nahm dieLotte einen Aufschwung durch einen gewissen Consta nt inus aus Mana-naliö bei Samosaka in Syrien, der sich berufen fühlte, im Gegensatz zudem jetzigen Kirchcnthume neue apostolische, paulinische Gemeinden,noch den Formen des Gnosticismus, und den Grundsätzen der spätern eklek-tischen Manichäer zu gründen (um 680). Als Quelle wurden außer den.vier Evangcli en nur noch die pa ul i n i sch en B r ie fe anerkannt, dasA. T., die katholischen Briefe und Apokalypse, die spätern Symbole, allekirchliche Littcratur, sowie alles äußere Kirchcnthum verworfen. Ihr pau-linischeö Christcnthum gaben sie als den «icbv 6 utXXv),- aus, in welchemder allein wahre Gott (rTroryav-o, Kk„a) wieder offenbar geworden; diekatholische Kirche brandmarkten sie als 6 -xicLi', in welchem der
Geist der Finsterniß herrschte. In affcctirtcm Selbstgefühle nahmen sie denNamen „Christen" für sich allein in Anspruch, und bezeichneten ihre Ge-meinden als die katholische Kirche, wogegen sie alle Christen außerhalbihm Gemeinden „ R ö m er " nannten. Obschon sic sich mehrfach hinter or-thodoxen Formeln zu bergen suchten, so huldigten sic dennoch den phantastisch-Hthischcn Ansichten der Gnostiker und ältcrn Manichäer, sahen die Sonneals sichtbare Erscheinung Gottes an und nannten sie Christus (s. S. 164.).Zn Ansehung der menschlichen Natur Christi dachten sie doketisch, die Er-lösung w ar ihnen ein mit Christus begonnener Läuternngsproceß, der all-st Um/ir. äs inmil. vii-ginis. zoyy. D. ll. y. 249 8g) vgl. Kn'oör Sy. 9n. U/cL. In s. saoe. IV. äi^s. 48.
2) Inier. 79. OVrnaäo?'/ äi8S. äs (/ollvndi.inar. eset-i Vitsli. 745.
l.Mi.te-/ lammemkitis äs l'ollvriäiunin fmi^collau. Ilnvii. '1. ll. täse. I) Walch,Üchkrhisi. Tb. 111. S. 625 ff. ü. inlroä. in 6. o. V. I. p. 927-929.
' 3) Die ällestc erst vor kurzem geöffnete Quelle ist r1.rmsni-
,snor. 6nlI>oIi,.'I urati«, («nie. I^nuliciunss nach 718. foyy. sä. Vsn.
chal) Darnach Tr-.o, e! in lbo/ff- anseäotu
v>. llawb. 722. V. 1. u. ll. II. bei 6/u//a?uk. bilä. 'I. XIII. y. 603.
Mi )I»uieIms»e. xr. sr lutiu. sä. 7ta<7ern8. Ing'cäst. 604. u. mnx.
Oiixä. B. XVI. (beide nicht nnabhängig von einander, daher nur eine.quelle.) 27 . läot. I'unlieinnor. misntiil. Hakn. 826. Engelhardt, der
^ lWincr u. Engelh. Jonrn. 827. Bd. 7. St. 1. u. 2.1. Gicseler«m haulic. ttheol. Sind. u. Krit. 829. Bd. 2. H. 1.) Vgl. die gedrängte,unbl. nach armenisch, n. gricch. Quell, bearbeitete Darst. von -sWindisckm annl «b. tbcol. Q.-Schr. 835. S. 49-62.).
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