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1. Zeitraum. 2. Periode. 4. Capitcl.
ten, um so den erblich überkommenen bösen Dämon zu überwinden. sU,das Gebet unterbrechende Arbeit hielten sie für sündlich; die Sncnnucchbehaupteten sie, seien für den, der sich zur geistigen Vollkommenheit emporgeschwungen, bedeutungslos. Einem solchen anstrebenden SpiritualiMmußte der irdische Besitz lästig erscheinen, dafür ward ein hcimarhlvsts»»herirren vorgezogen. Ungeachtet des strengen Verfahrens aus der SM,von Antiochien (390) verbreiteten sic sich besonders in Syrien.
4) Gegen einzelne Gebräuche des kirchlichen Lebens, die auch weil l«verkehrter Richtung und Ausübung oft gegründeten Anstoß erregten, trat«Mehrere in maßloser Polemik aus. Der arianische Presbyter Aerius ^Sebaste lehrte, als sein früherer Freund Eustachius Bischof geworden, «offenbarer Mißgunst: Bischöfe und Presbyter seien gleich, Gebete«Almosen für Verstorbene unnütz, die kirchliche Osterfcier jüdischer Un-glauben '). Dagegen nahm der erwähnte Eu stathius als Bischof«Sebaste (si 37Ü) eine extreme asketische Richtung an, hielt auf strenges W«,sogar an Sonn- und Festtagen, bezeichnet» die Ehe als etwas Verunreinig,»-deS, widerrieth allen Umgang mit verheirathcten Priestern, was die SMvon Gangea ') verwarf (zw. 362 u. 70). Iovinian'), ein römisch«Mönch, in der Theorie ein Stoiker, in der Praxis, im Leben aber ein Epi-kuräer, erhob sich gegen Ueberschätzung des Mönchölebens. Der Mönchsagte er, sei nicht heiliger als ein anderer Mensch; es gebe nur einenGraivon Seligkeit, daher könne er bei aller Abmühung keine höhere Belohn«als andere empfangen. Ebenso seien alle Sünder gleich ; auch das jungfräi-liche Leben, behauptete er mit Helv i d ius') , einem Schüler des ArimAurentius zu Mailand (um 390), habe keinen Vorzug vor der Ehe; Mmhabe nach der Geburt Christi aufgehört Jungfrau zu sein. Vigilai-tius I, ein gallischer Presbyter (402), richtete seine Polemik gegen Wbat, Heiligen- und Reliquienverehrung und sprach von Aschen-und Stackanbetern. Darauf antwortete Hieronymus in seiner scharfen Pole««!:„Die Andacht der Gläubigen sehe darin etwas ganz anderes, und empfind,,daß hier nichts TodteS sei; sie erbeben sich beim Anblick der Reliquien;«den bei Gott lebenden Heiligen, der kein Gott der Todten, sondern der ki-llenden sei." Und den etwaigen Mißbrauch einzelner berücksichtigend, sagt,er: „man müsse daö fromme Gefühl, auch wenn es im Ausdrucke irre, an-erkennen und achten, wie Christus das Gefühl der ihn salbenden Frau gni-geheißen und die darüber unzufriedenen Jünger zurechtgewiesen habe." He>-vidiuS und Bonosus, B. vonSardika, gingen in der Leugnung d«Jungfräulichkeit Mariens noch weiter als Jovinian durch die Behauptung:
krwr. bub. IV. lt. k. s. IV, 10. eud. 52. Walch, Kctzerhist. Tb. »I.
S. 481 ff.
1) HpLpLa». baer. 75. THrkastrÄ lluer. 73. ,Ie baerosib. c. W
2) Bei V. II. p. 1095. Vgl. Soma». II. 43.
3) 77iej-on. adv. doviu. Iil>. II. sopp. 'I. II. p 238 sg.) A«A. de baor. c. ÄSiircrr ep. all divers. episc. adv. dov. stdoud'tan», epp. UonN. p. 663 sq.> 4«7u.rescrixt. ad 8>r!c. lO'ous». n. 670 sq) /-Orcknor, de doviu. et Vixd. I-pe. M
4) dd/eron»/»,. adv. Ilelvid. sopp. V. II. p. 205 sg): deutsch übers. (BEZeitschr. für Phitos. u. kathol. Thcol. Heft 29. S. 182—207.). SemmMsöevir. III. e. 32. de buer. e. 84. Walch, Kctzerhist. Th. III. S. 577 5
5) dlreronM,, adv. ViliZant. supp. V. II. p. 387 sq.); ep. 61. ad Vixil«:ep. l09. ad Uiparium. supp. 37 I) s. Note 2. — IVa/c/i diss. de bonos«baerst. 6öttiug. 754. Dcsselb. Ketzcrhist. Th. III. S. 598 ff.