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l. Zeitraum. 2. Periode. 4. Capitel.
auch jetzt ununterbrochen Tage freudiger und ernster Erinnerung fürs,,Christen. Durch die Gesetze Constantin's: „am Sonntage aufdenG,richten zu feiern, alle sonstigen Arbeiten einzustellen, und die Soldaten z»gemeinschaftlichen Gebete hcrbeizuführen, " sowie durch die kirchliche Jenvrdnung der SynodezuLaodiceach), erhielt diese Sonntagsfeier eiMweit erhebender» Charakter. Für die Osterfeier wurde nach den Verordn»gen der Synode von Arles und des Concils von Nicäa dieselbe^für die gesammte Kirche festgesetzt (s. S. 256.). Zwar entstand auch s,wegen der verschiedenen Berechnung zu Rom und Alexandrien, nochmals»Differenz, aber diese wurde durch Einführung des dionysischen Cyclns b,.seitigt (S. 256. Note 1). Auch die vorbereitende v ier z igtäg ig e Fasstward nun gleichförmiger und allgemeiner; innerhalb dieser Zeit sollte!»Märtyrerfcst, keine Hochzeit u. A. gefeiert werden^). Vorzüglich stilizgalt die letzte Woche vor Ostern zre/«^); und in dieser mst
besonders der Donnerstag («lies gmiiversurius coonue Domini), der Freiüz(nzlbch« -roü cliss eima>8) und der Samstag (ssbbstur» NI,1°UNII!
ausgezeichnet. Nach sichern Zeugnissen wurde zu Anfang des 4teu Jahrsdaö H immelsa hrts fest (coy-rst , in Kappado»
n d-Tribc-i^o^c^^, Tag des Heils) gefeiert und nach dem Vorgänge dl!Mamertus, B. von Vienne (469), vorher die drei Bettagesliie!roZatiomim) mit Processionen begangen '). Dabei erhoben sich aber iimernoch viele Stimmen, die daran erinnerten, alle Tage seien einander gleich)jeder Tag sei für die Christen ein Freitag, ein durch das Andenken an ChristTod geweihter Tag, jeder Tag ein Sonntag, denn an jedem Tage könne erin der Communion die Gemeinschaft mit dem auferstandencn Christus feiern;Fasten und kirchliche Versammlungen seien blos von einsichtsvollen Mänmfür diejenigen eingesetzt worden, welche in der ganzen Zeit ihres Leben!,ehe sie an menschliche Dinge gehen, Gott das Opfer ihres Gebetes nichtdarbringen konnten oder nicht wollten. Wurden ja die Gläubigen auch schmnach den apostolischen Constitutionen zu sechsmaligem täglicheuGe-bete aufgefordert: beim Sonnenaufgänge, um Gott für den neuen Tag pdanken, um die dritte Stunde, weil an dieser unser Heiland zum Todem-urtheilt, um die sechste Stunde, wo er gekreuzigt wurde, um die neunte,«er starb, am Abende für die von Gott verliehene Ruhe und beim Hahnenschreiwegen des uns wiederkehrenden Tages ').
1) <7ono. LaoÄ. (um 372) sau. 29. befiehlt, nicht mit den Juden den Sab , ,
bat zu feiern u. der Arbeit sich zu enthalten, sondern diesem den Sonmag «> )
zuziehcn. (ÄarcktM. 3?. I. p. 785. Mr»«i. 37 II. p. 569.) f
2) Ldne. 3ao<k. eau. 51. u. 52. blau oportet martzrum uatalitia cslebiare, fusä oorum irr ualibato et äoiuiuiea tautum msmoriam üeri. — dlon oxortetiaijuaärassssinia. aut iurptia.8 aut guaslibst uatalitia oelsbrare. vgl. cau. 48n.st.
3) Nachdem diese Bettagc bcsond. in Gallien u. Spanien allgemein verkeile!waren, setzte sic P. Leo III. für die gesammte Kirche fest. Den jährliche»Festcyclus am Ende des 4tcn Jahrh. bestimmt der h. Augustinus dahnuguas toto terrarum orbs 8srvautur, guoil 3)o»»n.r F>an.?ro st reentrreckio ötK'censro iu eoelum st ackosntrt,? äs ooslo Lpiritus 8t. annivsruaria solsiumchta !eslsbrantur. sp. 54. ad üauuar. (V.uZU8tin. oxp. 3. I.) Vgl. 6d»c. Luräi«.a. 511. eau. 27. (33arÄ!«'n. 3. II. p. 1011).
4) 37rero»r/m. sommsut. ep. acl (3al. 4, 10. 11. ck. L7irz/so«1. Ilomil. I n - .1. iu 3sntsoo8t. (opp. 3. II. p. 458. sä. ÜITont/aneo-r). §oor. Ir. e. V, 22 i
5> ^ro«to?or. VIII, 36. Es wird beigcfügt: ui propter iuMM s
Ünpo5sibils est aä scolssiaiu proosäsrs, iu üoruo alic^ua sougrsZatiouew ^