§. 132. Dic Kirchen und ihre Ausschmückung.
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-kerrandus, Diakon zu Karthago (um 540), in seinem Brevrarium undrer afrikanische B. Cresconius in seiner systematischen Concordia ').
P i c r t e s C n p i I c l.
Cultns, Disciplin und religiöses» sittliches Leben.
sl/mräon, bist. äs8 8ncremsi>8: Mrrtene, äs ontignis se.elos. ritibus ; die Werkev. Lcmmme/,/. SeOmFAl». Bintcrim, Krüll rc. vgl. dieLit.
vor §. 88. Dic tieferen symbolischen Beziehungen in ^--soxaArta
>>« bisrneibia seelssinstien <s. S. 273. Note 6.); in der deut. Uebcrsctz.v. Engelhardt Th. ll. S. 61 — 138. W. Menzel, christl. SymbolikRcgcnsb. 854. 2 Bde. s-Standenmaicr, Geist d. Christenthums. 5. A.Mainz 856. 2 Thlc.
§. 132. Die Kirchen und ihre Ansschmückung.
»ebcr den christl. Kirchcnbazi ist nach Ounpbr.
Krcuscr u. A. ls. S. 221; 251.) nnt.iea linsiliengrnün., blsap.
686. nach Anlage und Ausführung epochemachend: s-Hnbsch, dic altchristl.Kirchen, Karlsruhe 858 ff. — «Io toinplvrum np>nä vor. Oiiri-
stianas cunntu (Vusiäotn. 3'. I. p. 178 8g.) — ffJ. G. Müller, bildl.Darst. im Sanctuarium d. Kirchen v. 5—14.Jahrh. Trier 835. Kugler,v,andb. d. Kunstgcsch. 3. A. Stuttg. 855 mit Lltlas v. Guhl u. CasparStuttg. 845—854. Desselben, Handb. d. Gcsck. d. Malerei seit Const.b. Gr. 2. N. Brl. 847.
Nach der fetzt erlangten Freiheit konnten die Christen ungehindert ihrefrommen Empfindungen und Gesinnungen im Cultns nach außen bekunden;diei»»cre Kraft des CbristenthumS regte dazu mächtig au. Dahersehen wir fetzt schnell in der katholischen Kirche einen erhabenen, gehcimniß-vollc» Cultns entstehen, an dem sich ohne wesentlich c Veränderungdie Christen aller folgenden Jahrhunderte gläubigen Sinnes erfreuten. Durcheine große Mannigfaltigkeit von Symbolen wurde der Sieg des Christen-tbmns über das Hcidenthnm gefeiert.
Zuerst wurden die Tempel zahlreicher und prächtiger, besonders durchkie Anregung des Kaisers Constanti n und seiner Mutter Helena, durchbereu Gunst die Kirche zu Tyrus, die Sophicnkirche zu Ct., die Kirche zuMambre, die heil. Grabcskirche zu Jerusalem, die Himmelfahrtskirche aufdem Oclbcrge, dic Kirche zu Bethlehem über der Geburtsstätte Christi u. a.besonders in Rom entstanden. Und diese Gotteshäuser wurden bald mitMarmor, Gold, Silber und Edelsteinen geschmückt oft mitVernachläßigunganderer heil. Pstichtens). Oeffcntliche Prachtbauten, besonders die s. g.Basiliken im Abendlande, Gebäude für den öffentlichen Verkehr undzeitweilig wohl auch für gerichtliche Verhandlungen haben auf den Bauder ersten Kirchen sicher eingcwirkt. Deshalb wurden nun auch besondersdie größeren Kirchen Basiliken genannt, als Wohnungen für Christusden König der Könige^). Doch wurden diese Basiliken nach man-nigfaltiger Anlage und Anordnung im Geiste des Christenthums und nachdem Bedürfnisse der Kirche in künstlerischer Vollendung ausgeführt. Die
lf brsvinr. eonon. b. bibl. 1. I. p. 448 sg. u. dic 6on-
earilio des Orssconius ibiä. D. 1. npxsioä. p. 33 8g.
2) LdEM. ccä kirulin. gx- instit, monneb. — Ambros, äs okstc. II, 28.l/n'MÄ. bam. 50. in Nnttb. /sickor. spp. lib. II. ep. 246.
, ifi Bunscn, die Basiliken d. christl. Roms Münch. 843. Platncr, Bc-Ichmb. d. Stadt 3tom Bd. I. S. 416 ff. dagegen Zestermann, dic antiken«> du christl. Basiliken Lpz. 847 u. Krcuscr Th. I. S. 26 ff.