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Universalgeschichte der christlichen Kirche : Lehrbuch für akademische Vorlesungen
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1. Zeitraum. 2. Periode. 3. Capitel.

Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, ^Gottes ist," wie auf dieErklärung der Apostel:man muß Göttin?!,,gehorchen als den Menschen" sich stützend, zogen sie Tod und B«,bannung irdischen Verheißungen vor. In derselben Weise verfuhren Mmehrere der folgenden Kaiser, besonders seit Justin:'an. Sie nah«,bei ihrer gewohnten unb eschränkten Herrschaft in den Glaubensstreitkeiten oft Partei, erließen sogar Glaubensedictc, und übten auf die Be-setzung der Bisthümer einen höchst gefährlichen Einfluß. DieKirche in dieser Periode gewährt für eine solche schiefe Stellung dcsStachjzur Kirche ein abschreckendes Beispiel für alle Zeiten. Aber gerade diistjUebermaaß von Despotismus bekundete die der Kirche Christi eigenthiiiMch,Kraft und Stärke:denn die Kirche, sagt Hilarius von Pictaviunck),hi>jdas Eigcnthümliche, daß sie dann siegt, .wenn man sie verletzt, dann eck«!wird, wenn man sie tadelt, dann sich behauptet, wenn man sie verläßt.«Unabhängiger von der Staatsgewalt entwickelte sich jedoch die abendlmidiHKirche, wo das theokratische Princip mehr beachtet wurde und datAnsehen des römischen Bischofs der Staatsgewalt gegenüber ein Gegeiizowicht bildete.

Diese veränderte Stellung der Kirche führte ihr aber auch einen vielfacherweiterten Geschäftskreis zu: I) Nach der politischen Anerkennung derKickerhielt diese das Recht, Schenkungen und Erbschaften anzunehmen, die Mißzu christlichen Kranken- und Waisenanstalten oder zur Versorgung hilflos«Greise nach der Anordnung des Bischofs verwendet wurden. 2)DiiBischöfe erhielten sogar die Ausübung einer gewissen Gerichtsbarkeit (IN6, 1 ff.); durch das Asylrecht schützten sic Flüchtlinge in den Kirche»).

.Vsquumgus ckebet vieler: srinctituti Du»e, ut gui tim ent I>ominuw Ile»et ckivinum luckieium, non polluuutur aut contuminsutur sxsecranllis dl»pbomiis, seck bubsuut potostutem, ut eos seguuntur epist-ogos elpruspositos, gui et inviolutu eonservunt loeckeru curitatis et cupiuntM-petuum er siuceram bsbers purem. dlec tieri potest, nee rutio patitw-, »lrsxuxururti» conxruunt, ckissiiuili«. «ouxlutlnenlur, vorn et Lslx» miseeMtm.-8: uck kicke::: verum istiusn:ock: vis uckbiberetur: spiscapulis ilvcli«

obviuiu per^erst ckicerstgus: Ileus universiluiis est Dominus, olisegmodW

egst uecessurio, non roguirit couctum conkessionsm.» «ck O'onst. lid. l.». Iet 6. eck. Lensck. Venet. 750. D. II. p. 422. Noch kühner ist die Spracht dklim lib. contr. (lonsrunt.: Ftque utiuum iiluck potius onmipotem -Deus uetut: msss et lempori prusstilissss, ut I:oe eouksssionis weae i» ISutgue in Dnchenitum tunm Ministerium bleroniunis Dsciunisve temporilnis »-plesssm! ut nune puZnnmus evntru persscutorem kullsntsm, cmUm do-sten: Ickunckieutsm. contra Lonstuntium llmtirbristum gui (lbristuw co»!i-te ur, ut neZet. unitutem procurut. ns pux sit, busreses comprimit, ne kdii-stiunisint: sucerckotss bonorut, ne episeop: sint; ecclssiue tsctu struit, utiii!»ckestruut. Droclumo tidi, Lonstunti, guock dlsroni loquuturus kuisssni. Wlex we Decius st Ickuximiunus uuckirent: Oontru Denn: pu^nus, contra eeelos»»»susvis, sunetos persegueris, prasckicutorss Okristi ockis, religionsm tollis. Yr»-nus non ,jum I:umunorum, seck ckivinorun: es ^nticbristum prasvemsoUi-cunorum mrsteriu ejus operaris ste. n. 47. V. II. p. 445 sg. Noch Wssprach sich Lucifer v. Calaris in sein, meistens gcg. Constant. gerichtet. M>!'ten <s. S. 262. Note 2.), den Kaiser mit allen gcbrandmarktcn Persönlichst»!»der h. Schrift vergleichend.

1) blcolssiu boe bubet proprium: ckum persseutionem putitur üoret, Wopprimitur ersseit, ckum oontemnrtur proücit, ckum lueckilur vineit, ckumark>"ltur iutvili^it: tun« «tat «rtpsrar» nicket-»»' (cks trinit. libb. VII. c. k->-

2) Vgl. die Nachweisungen oben S. 220231.